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 Kampf gegen das Zika-Virus: Experimenteller Einsatz... 
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Beitrag Kampf gegen das Zika-Virus: Experimenteller Einsatz...
Kampf gegen das Zika-Virus: Experimenteller Einsatz von genmanipulierten Moskitos in Florida geplant !!!

J. D. Heyes :

Florida steht vor einer Entscheidung mit unumkehrbaren Folgen: Um Stechmücken auszumerzen, die das Zika-Virus übertragen, will der US-Bundesstaat in größeren Mengen genetisch veränderte Moskitos in die Wildnis entlassen.

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Die zuständige Bundesbehörde FDA hat für das Experiment, das in den Florida Keys stattfinden soll, bereits grünes Licht gegeben. Floridas Gouverneur Rick Scott fordert lautstark, dass die Bundesbehörden ihre Bemühungen intensivieren sollen, die Virusüberträger auszurotten, aber die Art und Weise, wie der Staat nun an das Problem herangeht, könnte katastrophale Folgen haben.

Ende vergangener Woche veröffentlichte die FDA ihre abschließende Bewertung der Umweltfolgen (erstaunlich, wie schnell der Verwaltungsapparat reagieren kann, wenn er nur will …). Darin heißt es, dass die genmanipulierten Moskitos »keine signifikanten Auswirkungen auf die Umwelt« haben werden. Federführend bei dem Projekt ist das Biotech-Unternehmen Oxitec.

Es geht darum, Tausende männliche Exemplare der Ägyptischen Tigermücke (Aedes aegypti) freizulassen. Diese genetisch veränderten Stechmücken wurden im Labor gezüchtet und sollen von heimischen Moskitopopulationen so viele wie möglich abtöten, indem sie ein Gen weitergeben, das für den Nachwuchs in der Wildnis lebender Weibchen tödlich ist.

Zwar hat die FDA das Experiment abgenickt, aber das letzte Wort in dieser Angelegenheit hat sie nicht. Noch fehlt Oxitec die Zustimmung des Florida Keys Mosquito Control District. Das Gremium will im Herbst die lokale Bevölkerung zu dem Thema befragen und stimmt dann ab.

All das für ein Virus, das seit Jahrzehnten bekannt ist und für das es ein Patent gibt?

Ältere Meinungsumfragen haben gezeigt, dass das Experiment bei der Mehrheit der Befragten auf Zustimmung trifft, aber es gab auch einige sehr lautstarke Kritiker. Sie rechnen mit schweren Auswirkungen auf die Umwelt, haben die Ägyptischen Tigermücken erst einmal den Großteil der einheimischen Stechmücken-Population eliminiert.

Das Zika-Virus gibt es schon seit einer ganzen Weile und wie Mike »The Health Ranger« Adams erst vor wenigen Tagen berichtete, gibt es nicht viele Beweise dafür, dass das Virus tatsächlich verantwortlich ist für die zunehmende Zahl von Mikrozephaliefällen.

Collective Evolution schreibt, dass das Virus seit etwa sieben Jahrzehnten bekannt ist – und nicht nur das, das Virus wird auch von zwei Unternehmen vermarktet, LGC Standards aus Großbritannien und ATCC in den USA. Und die Patentrechte liegen bei der Rockefeller-Stiftung.

Und was den Feldversuch mit den genmanipulierten Mücken in Florida anbelangt – den gab es bereits. Anti Media meldete, dass der Zika-Ausbruch in Brasilien in genau dem Gebiet erfolgte, wo 2012 genmanipulierte Mücken freigesetzt wurden, also deutlich vor der aktuellen verstärkten Ausbreitung.

Wie The Disease Daily schreibt, wurden im Juli 2012 von Oxitec entwickelte genmanipulierte Mücken eingesetzt, um das von Stechmücken übertragene Dengue-Fieber zurückzudrängen. Diese speziellen Ägyptischen Tigermücken wurden dahingehend manipuliert, dass sie ein Gen weitergeben, das weite Teile des Nachwuchses abtötet, bevor sie die Geschlechtsreife erreichen. Die Aktion war im Großen und Ganzen ein Erfolg.

In einer Studie von 2010 äußerte Dr. Ricarda Steinbrecher allerdings Bedenken. Es sei bekannt, dass drei bis vier Prozent der genmanipulierten Moskitos überleben. Deshalb seien weitere Untersuchungen erforderlich, bevor man diese Mücken in die Freiheit entlasse. Andere Wissenschaftler teilten die Sorge, wurden jedoch ignoriert.

Entstehen Unterpopulationen von noch härter zu tötenden Moskitos?

Man hätte sie nicht ignorieren sollen. In späteren Berichten wird darauf hingewiesen, dass Brasilien weltweit auf Platz drei liegt, was den Einsatz des Antibiotikums Tetracyclin in seinem Vieh angeht. Forscher haben festgestellt, dass Vieh etwa 75 Prozent dessen, was es zu sich nimmt, wieder ausscheidet. Das bedeutet, Brasiliens Boden ist gesättigt mit Tetracyclin.

Und hier kommen die genmanipulierten Oxitec-Moskitos ins Spiel. In ihrem eigenen Bericht schreibt die Biotech-Firma nämlich, schon geringe Mengen Tetracyclin würden die Überlebensraten der Moskito-Nachkommen drastisch steigern, nämlich um bis zu 15 Prozent! Das wiederum bedeutet, der Einsatz der genmanipulierten Tigermücken könnte deutlich weniger wirksam sein als erhofft.

Aber auch ohne Tetracyclin könne Steinbrecher zufolge theoretisch eine »Unterpopulation« von genetisch veränderten Ägyptischen Tigermücken überleben und gedeihen – und dann noch größere Probleme verursachen.

Öffnet sich Florida gerade einem Stamm genetisch veränderter Stechmücken, die gleichzeitig Krankheiten übertragen und nicht auf Biotechnologie reagieren?

Bildnachweis: Shutterstock / Surapol Usanakul

QUELLE: http://info.kopp-verlag.de/

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Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Bertolt Brecht


11. Aug 2016 16:10
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