Aktuelle Zeit: 23. Okt 2018 18:29  



Herzlich Willkommen auf NEXXUS - Earth News !!!

    >>> NEXXUS  Vital  <<<  In den kommenden Tagen wird NEXXUS ab und zu DOWN sein ... Umstellung auf VITAL  :)  ADMIN  

 




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 1 Beitrag ] 
AbonnentenAbonnenten: 1
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 606

 Magnesium – ein für die Herzgesundheit essenzieller Mineral 
AutorNachricht
Forum Admin
Benutzeravatar

Registriert: 08.2014
Beiträge: 3683
Wohnort: Milchstrasse
Geschlecht: männlich
Beitrag Magnesium – ein für die Herzgesundheit essenzieller Mineral
Magnesium – ein für die Herzgesundheit essenzieller Mineralstoff !!!

Dr. Joseph Mercola:

Magnesium ist der Mineralstoff mit der vierthöchsten Konzentration in Ihrem Körper. Forscher haben über 3750 Stellen an humanen Proteinen gefunden, an die sich Magnesium binden kann.1 Das lässt schon auf seine weitreichenden Auswirkungen auf die Gesundheit schließen. Und mehr als 300 verschiedene Enzyme brauchen ebenfalls Magnesium, um richtig zu funktionieren.

Bild

Schätzungsweise 50 bis 80 Prozent der Bevölkerung haben einen Magnesiummangel, und die gesundheitlichen Folgen sind signifikant. Magnesium spielt eine wichtige Rolle in biochemischen Prozessen im Körper, von denen viele für einen gesunden Stoffwechsel von Bedeutung sind. Dazu gehören:
Bildung von Adenosintriphosphat (ATP), das ist sozusagen die Energie-Währung Ihres Körpers 2,3
Entspannung der Blutgefäße
Muskel- und Nervenfunktion, u. a. die Tätigkeit des Herzmuskels
richtige Ausbildung von Knochen und Zähnen
Regulierung von Blutzucker- und Insulinsensibilität, wichtig für den Schutz vor Typ-2-Diabetes.4,5,6,7,8 Magnesium ist z. B. für die Insulinfreisetzung von β-Zellen in der Bauchspeicheldrüse essenziell und fungiert als Botenstoff für die Insulintätigkeit.9

Magnesium und das Herz...

Wenn Sie zu wenig Magnesium in den Zellen haben, können sich der zelluläre Stoffwechsel und die mitochondriale Funktion verschlechtern, was wiederum zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen kann. Es gibt wissenschaftliche Hinweise darauf, dass Magnesium insbesondere für ein gesundes Herz ausschlaggebend ist.

Zudem ist die Ausgewogenheit von Magnesium und Kalzium von großer Bedeutung, aber heutzutage nehmen die meisten Menschen über die Ernährung zu wenig Magnesium und zu viel Kalzium zu sich. Ein Magnesiummangel kann zu Muskelverkrampfungen führen, die besonders für das Herz Konsequenzen haben. Dies gilt insbesondere, wenn man einen Kalziumüberschuss hat, weil Kalzium Muskelkontraktionen verursacht.

Da Magnesium auch als Elektrolyt fungiert, ist es für alle elektrischen Vorgänge im Körper essenziell.10 Ohne Elektrolyte wie Magnesium, Kalium und Natrium können keine elektrischen Signale übermittelt oder empfangen werden, und ohne diese Signale kann das Herz kein Blut pumpen und auch das Gehirn nicht richtig funktionieren.

Von Dr. Carolyn Dean stammen der bahnbrechende Artikel »Death by Medicine« (2003), in dem sie die moderne Medizin als eine der führenden Todesursachen in den USA entlarvt, sowie das Buch The Magnesium Miracle. Sie erklärt, dass das Herz von allen Organen den höchsten Magnesiumbedarf hat, insbesondere die linke Herzkammer.

Ist zu wenig Magnesium vorhanden, kann Ihr Herz ganz einfach nicht richtig funktionieren. Hypertonie (Bluthochdruck), Herzrhythmusstörungen,11 Herz-Kreislauf-Erkrankungen und plötzlicher Herztod sind mögliche Folgen von Magnesiummangel und/oder einem einseitigen Magnesium-Kalzium-Verhältnis.

Magnesium verringert das Risiko für Herz-Kreislauf-Störungen...

Laut einer 2013 publizierten systematischen Untersuchung und Metaanalyse12 »stehen der Magnesiumspiegel im Blutkreislauf und der Magnesiumgehalt in der Ernährung in umgekehrtem Zusammenhang mit dem Herz-Kreislauf-Risiko«. Das heißt: Je niedriger die Magnesiumzufuhr (und je niedriger der Magnesiumspiegel im Blut) ist, desto höher das Risiko auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Stieg der Magnesiumspiegel im Blut um jeweils 0,2 mmol/l an, wurde dies mit einem um 30 Prozent niedrigeren Herz-Kreislauf-Risiko assoziiert.
Eine Erhöhung des Magnesiumkonsums um 200 Milligramm (mg) am Tag konnte mit einem um 22 Prozent gesunkenen Risiko für eine tödliche ischämische Herzkrankheit assoziiert werden, auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatte sie jedoch keinen signifikanten Einfluss.

Die Autoren stellten fest, dass ihre Erkenntnisse »die Notwendigkeit klinischer Untersuchungen stützen, um die potenzielle Rolle von Magnesium im Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ischämischer Herzkrankheit zu ermitteln«. Die Weston A. Price Foundation erklärte ebenfalls:13

»Magnesium brilliert besonders bezüglich der kardiovaskulären Gesundheit. Es kann ganz allein die Funktion vieler gängiger Herzmedikamente erfüllen: Magnesium schützt vor Blutgerinnseln (so wie Aspirin), verdünnt das Blut (wie Coumadin), blockiert die Kalziumabsorption (wie Kalziumantagonisten, z. B. Procardia/Nifedipin) und entspannt die Blutgefäße (wie ACE-Hemmer, z. B. Vasotec/Enalapril).«

Magnesium könnte eine Schlüsselrolle in der Blutdruckkontrolle spielen...

Eine neue Studie14,15 weist auch darauf hin, dass Magnesium eine wichtige Komponente in der Kontrolle des Blutdrucks sein könnte. Gegen zu hohen Blutdruck vorzugehen, ist wichtig, weil er ein Risikofaktor für Herzkrankheiten und Schlaganfall ist. Wie erwähnt trägt Magnesium dazu bei, dass sich die Blutgefäße entspannen und weiten und in der Folge der Blutdruck sinkt.

In dieser Studie wurden die Daten aus 34 klinischen Versuchen mit mehr als 2000 Probanden überprüft. In den Versuchen wurden Magnesiumergänzungsmittel in Dosierungen zwischen 240 und 960 mg/Tag verabreicht.

Obgleich der Zusammenhang nicht sehr hoch war, konnte eine höhere Magnesiumzufuhr doch mit »gesünderem« niedrigerem Blutdruck assoziiert werden. Die wichtigsten Erkenntnisse:
Die tägliche Einnahme von 368 mg Magnesium über drei Monate senkte den systolischen Blutdruck (den oberen Messwert) um zwei Millimeter Quecksilbersäule (mm/Hg) und den diastolischen Blutdruck (den unteren Messwert) um 1,78 mm/Hg.
Probanden, die täglich 300 mg Magnesium einnahmen, konnten innerhalb von vier Wochen ihren Magnesiumspiegel erhöhen und den Blutdruck senken.
Eine höhere Magnesiumzufuhr konnte mit verbesserter Durchblutung assoziiert werden.
Die positiven Auswirkungen des Magnesiums waren anscheinend auf jene Personen begrenzt, die zuvor einen Magnesiummangel hatten, das heißt deren zu hoher Blutdruck möglicherweise von zu wenig Magnesium verursacht war.
Hauptautor Dr. Yiqing Song erklärte: »Derartige Erkenntnisse weisen darauf hin, dass ein optimaler Magnesiumstatus im Körper wahrscheinlich für den Schutz vor und die Behandlung von Bluthochdruck eine Rolle spielt.«

Konsumieren Sie magnesiumreiche Lebensmittel! ...

Laut den Autoren können 368 mg Magnesium täglich durchaus durch die Ernährung aufgenommen werden. Ein Ergänzungsmittel ist nicht unbedingt erforderlich. Dr. Suzanne Steinbaum, Kardiologin in New York City, sagte gegenüber Medicinenet.com:17

»Wir Ärzte müssen auf die hohe Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung hinweisen – nicht nur um den Cholesterinspiegel zu senken und den Blutzucker zu kontrollieren, sondern auch, um für den richtigen Magnesiumwert im Blut zu sorgen. Ein Magnesiumtest als Teil der Vorsorgeuntersuchung könnte in Zukunft für die Vorbeugung und Behandlung von Bluthochdruck wichtig sein.«

Für einen gesunden Magnesiumspiegel sorgen Sie, indem Sie viel dunkelgrünes Blattgemüse konsumieren. Frisch gepresste Säfte aus diesem Gemüse sind eine hervorragende Art, für ausreichend Magnesium und andere pflanzliche Nährstoffe zu sorgen.

Doch wenn im Boden nicht ausreichend Magnesium vorhanden ist, enthält auch das Gemüse weniger – und heutzutage sind Böden sehr häufig nährstoffarm, wenn der Bauer nicht mit regenerativen Methoden arbeitet. Wenn Sie biologisch angebaute Vollwertprodukte essen und keine Mangelanzeichen aufweisen, versorgt Sie Ihre Ernährung wohl mit ausreichend Magnesium.

Wenn Sie trotz guter Ernährung Mangelerscheinungen aufweisen (siehe unten), sollten Sie ein Ergänzungsmittel in Erwägung ziehen. Die magnesiumreichsten Gemüsesorten sind:

Spinat
Brokkoli
Mangold
Rosenkohl
Steckrübengrün
Grünkohl
Rote-Beete-Grün
Pak Choi
Blattkohl
Romanasalat

Rohe Kakaonibs und/oder ungesüßtes Kakaopulver
28 g rohe Kakaonibs liefern rund 64 mg Magnesium und viele weitere wertvolle Antioxidantien, Eisen und präbiotische Ballaststoffe, die die gesunden Bakterien im Darm nähren.
Avocados
Eine mittelgroße Avocado enthält ca. 58 mg Magnesium sowie gesunde Fette, Ballaststoffe und Vitamine. Zudem liefert sie Kalium, das die blutdruckerhöhende Wirkung von Natrium ausgleicht.
Samen und Nüsse
Kürbiskerne, Sesamsamen und Sonnenblumenkerne enthalten am meisten Magnesium. 100 g liefern bis zu 420 mg Magnesium. Cashewkerne, Mandeln und Paranüsse sind ebenfalls magnesiumreich. 100 g Cashewkerne enthalten 290 mg Magnesium.
Fettreicher Fisch
Interessanterweise sind auch fettreiche Fische wie wild gefangener Alaska-Lachs und Makrele reich an Magnesium. 200 g Lachs können rund 60 mg Magnesium enthalten.
Kürbis
500 g Winterkürbis liefern etwa 30 mg Magnesium.
Kräuter und Gewürze
In Kräutern und Gewürzen sind viele Nährstoffe enthalten, darunter auch Magnesium. Mit am meisten liefern Koriander, Schnittlauch, Kreuzkümmel, Petersilie, Senfsamen, Fenchel, Basilikum und Gewürznelken.
Früchte und Beeren
Viel Magnesium enthalten Papayas, Himbeeren, Tomaten, Cantaloupe- und Wassermelonen sowie Erdbeeren. Eine mittelgroße Papaya etwa liefert fast 58 mg Magnesium.

Der Zusammenhang von Magnesiumspiegel und Arterienverkalkung...

Studien ergaben auch einen Zusammenhang zwischen dem Magnesium-Blutspiegel und der Verkalkung der Koronararterien.22 In vorhergehenden Studien wurde diese Assoziation bei Patienten mit chronischer Nierenkrankheit festgestellt, nun konnte derselbe Zusammenhang bei ansonsten gesunden Menschen beobachtet werden.

Unter den Probanden ohne Anzeichen einer kardiovaskulären Erkrankung hatten jene mit den höchsten Magnesium-Blutwerten …
ein um 48 Prozent niedrigeres Risiko für Bluthochdruck
ein um 69 Prozent niedrigeres Risiko für Diabetes Typ 2
ein um 42 Prozent niedrigeres Risiko für erhöhte Verkalkungswerte der Koronararterien.

Eine Erhöhung des Magnesiumgehalts im Blutserum um 0,17 mm/dl konnte mit einem 16-prozentigen Sinken des Verkalkungswerts assoziiert werden. Die Autoren folgerten daraus:

»Ein niedriger Magnesiumspiegel führte nicht nur zu höherem Blutdruck und Typ-2-Diabetes, sondern zur Verkalkung der Koronararterien – die ein Anzeichen für Arteriosklerose sowie für kardiovaskuläre Erkrankungen und Letalität ist.«

Magnesium kann auch Entzündungswerte beeinflussen...

Eine 2014 veröffentlichte Arbeit stellte zudem fest, dass ein höherer Magnesiumkonsum mit dem CRP- (C-reaktivem Protein) Spiegel im Blut in Zusammenhang steht.23 Der CRP-Wert ist ein Marker für Entzündungen und steigt, wenn sich irgendwo im Körper eine Entzündung befindet. Der Vergleich der Daten aus sieben Querschnittsstudien mit mehr als 32 900 Probanden ergab, dass die Personen mit höherer Magnesiumzufuhr niedrigere CRP-Werte hatten. Die Autoren schrieben:

»Diese Metaanalyse und systematische Überprüfung weist darauf hin, dass die Magnesiumaufnahme über die Ernährung in deutlichem und umgekehrtem Zusammenhang mit dem CRP-Blutwert steht. Der potenzielle positive Effekt des Magnesiumkonsums bei chronischen Krankheiten könnte, zumindest teilweise, durch die Hemmung von Entzündungen erklärt werden.«

Magnesiummangel – Risikofaktoren, Anzeichen und Symptome...

Einer der größten Risikofaktoren für einen Magnesiummangel ist die Ernährung mit industriell gefertigten Lebensmitteln. Magnesium befindet sich im Zentrum des Chlorophyllmoleküls, und wenn Sie nur selten Blattgemüse und andere magnesiumreiche Vollwertprodukte (siehe oben) essen, bekommen Sie über die Ernährung allein nicht ausreichend Magnesium.

Magnesium wird auch durch Stress, Schwitzen bei Kraftanstrengung, Schlafmangel, Alkoholkonsum und bestimmte Medikamente (insbesondere Diuretika, Statine, Fluoride und fluoridhaltige Arzneimittel wie Fluorchinolon-Antibiotika) eingebüßt. Auch bei erhöhtem Insulinspiegel sinkt der Magnesiumwert.24 All diese Faktoren treffen auf die meisten Menschen der westlichen Welt zu.

Leider gibt es keinen leicht erhältlichen Labortest – wie etwa für Natrium oder Kalium –, der Ihnen eine verlässliche Auskunft über Ihren Magnesiumspiegel gibt. Das liegt daran, dass sich das allermeiste Magnesium in Ihren Knochen und Weichgeweben befindet. Nur ein Prozent davon zeigt sich im Blutserum. Gleichwohl bieten ein paar spezialisierte Labore einen RBC-Magnesium-Test an, der einen guten Anhaltspunkt liefern kann. Am besten können Sie Ihren Magnesiumstatus immer noch einschätzen, indem Sie auf mögliche Symptome achten.

Frühe Anzeichen für einen Magnesiummangel sind Wadenkrämpfe beim Strecken des Beins, Kopfschmerzen/Migräne, Appetitmangel, Übelkeit und Erbrechen, Müdigkeit oder Schwäche. Diese Warnzeichen können darauf hindeuten, dass Sie Ihre Magnesiumzufuhr steigern sollten.

Ein chronischer Magnesiummangel kann zu weit ernsteren Symptomen wie unregelmäßigem Herzschlag und Koronarspasmen, Krampfanfälle, Taubheit und Kribbeln sowie Persönlichkeits- und Verhaltensveränderungen führen.

In Dr. Carolyn Deans Buch The Magnesium Miracle finden Sie eine umfangreiche Liste von Anzeichen und Symptomen, mit deren Hilfe Sie Ihren Magnesiumstatus einschätzen können. Zudem können Sie den Instruktionen in ihrem Blogeintrag »Gauging Magnesium Defiency Symptoms«25 folgen. Die darin enthaltene Checkliste sollte man alle paar Wochen erneut durchgehen. Dadurch können Sie auch einschätzen, wie viel Magnesium Sie brauchen, um die Mangelsymptome zu bekämpfen.

Dosierungsempfehlungen...

Die empfohlene Tagesdosis für Magnesium26 reicht von 310 bis zu 420 mg täglich, je nach Alter und Geschlecht. Laut Dean halten einige Forscher sogar 600 bis 900 mg am Tag für eine optimale Gesundheit für erforderlich. Glücklicherweise ist hier durchaus Spielraum für Irrtümer, denn Magnesium ist recht sicher, sodass man keine Angst haben muss, zu viel davon einzunehmen. Nur bei Nierenversagen sollte man zu viel Magnesium vermeiden, weil es zu Nebenwirkungen führen könnte.

Dean rät, die Reaktion des Darms als Anhaltspunkt für die ideale Dosis heranzuziehen. Beginnen Sie mit der oralen Einnahme von 200 mg Magnesiumcitrat täglich und steigern Sie die Dosis nach und nach, bis Ihr Stuhl weicher wird. Dies ist Ihre persönliche Schwelle. Wenn Ihr Körper zu viel Magnesium aufgenommen hat, scheidet er es einfach am anderen Ende wieder aus. Weil Magnesiumcitrat abführend wirkt, ist es in diesem Fall zu empfehlen.

Magnesium-Ergänzungsmittel mit Calcium, Vitamin K2 und Vitamin D ausgleichen...

Einer der größten Vorteile, wenn Sie Ihre Nährstoffe über die Ernährung zuführen, liegt darin, dass Sie am Ende kein Ungleichgewicht im Nährstoffverhältnis haben. Lebensmittel enthalten im Allgemeinen alle Co-Faktoren und anderen Nährstoffe im richtigen Verhältnis. Die Weisheit von Mutter Natur macht hier das Zählen und Rechnen überflüssig. Wenn Sie jedoch Ergänzungsmittel einnehmen, müssen Sie sich damit beschäftigen, wie Nährstoffe sich gegenseitig beeinflussen und interagieren, um Probleme zu vermeiden.

Beispielsweise ist das richtige Verhältnis zwischen Magnesium, Calcium, Vitamin K2 und Vitamin D wichtig. Leider kennen wir nicht das präzise Idealverhältnis all dieser Nährstoffe, ein paar allgemeine Richtlinien und Empfehlungen können jedoch getroffen werden:
Magnesium trägt dazu bei, dass Calcium in den Zellen bleibt, sodass sie ihre Aufgaben besser erledigen können. Das ideale Verhältnis zwischen Magnesium und Calcium ist heutigen Empfehlungen nach eins zu eins. Denken Sie daran: Da Sie durch die Ernährung sehr wahrscheinlich mehr Calcium als Magnesium zu sich nehmen, ist Ihr Bedarf an zusätzlichem Magnesium vermutlich zwei- bis dreimal höher als Ihr Calciumbedarf.
Vitamin K2 hat zwei wichtige Funktionen: Es ist sowohl für ein gesundes Herz-Kreislauf-System als auch für die Knochenerneuerung von Bedeutung. Indem es Calcium aus den Blutgefäßen entfernt und es in die Knochenmatrix einbindet, schützt es vor Arteriosklerose. Gleichzeitig trägt Vitamin D zu einer optimalen Calciumaufnahme bei.
Die Vitamine D und K2 arbeiten zudem zusammen, um Matrix-GLA-Protein (MGP) zu produzieren und zu aktivieren, das sich rund um elastische Fasern in den Arterienwänden ansammelt. Dadurch schützen sie Ihre Arterien vor der Bildung von Kalziumkristallen. Magnesium und Vitamin K2 ergänzen sich auch gegenseitig, da Magnesium zu hohen Blutdruck senkt, der einen wichtigen Aspekt bei Herzkrankheiten darstellt.
Das ideale Verhältnis von Vitamin D und Vitamin K2 muss erst noch ermittelt werden. Dr. Kate Rhéaume-Bleue (die ich zu diesem Thema interviewt habe) empfiehlt, pro 1000 Internationale Einheiten Vitamin D 100 bis 200 Mikrogramm (μg) Vitamin K2 einzunehmen.
Um Ihren Vitamin-D-Bedarf zu ermitteln, empfehle ich Ihnen, unbedingt zweimal im Jahr (im Sommer und im Winter) Ihren Vitamin-D-Wert bestimmen zu lassen. Ein vernünftiger Aufenthalt an der Sonne ist ideal, um den Wert zu optimieren. Wenn Sie dennoch ein Ergänzungsmittel einnehmen möchten, ist die ideale Dosierung die, mit der Sie auf einen Wert von 40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) kommen.

QUELLE: http://info.kopp-verlag.de/

_________________
Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Bertolt Brecht


7. Aug 2016 17:45
Profil Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 1 Beitrag ] 


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Gehe zu:  
cron
© phpBB® Forum Software | designed by Vjacheslav Trushkin for Free Forums 3 & Free Forums/DivisionCore.
phpBB3 Forum von phpBB8.de