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 Mundaufmachen: Droht ein „Neuer Deutscher Herbst“? 
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Beitrag Mundaufmachen: Droht ein „Neuer Deutscher Herbst“?
Mundaufmachen: Droht ein „Neuer Deutscher Herbst“? - Der politische Klimawandel schreitet voran !!!

Der Deutsche Herbst von 1977 bezeichnet die Staatskrise der Bundesrepublik durch den sich zuspitzenden Terror der RAF.

Nie war das gesellschaftliche und politische Klima in den Jahren danach so vergiftet wie heute.

Nach dem Anschlag auf Generalbundesanwalt Siegfried Buback, bei dem auch sein Fahrer Wolfgang Göbel und der Leiter der Fahrbereitschaft der Bundesanwaltschaft Georg Wurster ums Leben kamen, dem feigen Mord an dem Bankier Jürgen Ponto, begann mit der Schleyer – Entführung am 5. September die heiße Phase des Deutschen Herbst.

Die Entführung der Lufthansa-Maschine „Landshut“ am 13. Oktober sollte weiteren Druck auf die Regierung unter Helmut Schmidt ausüben.

Nach der Ermordung des Flugkapitäns Jürgen Schumann landeten die Terroristen in Mogadischu, wo die Geiseln durch die GSG 9 befreit werden konnten.

In der Nacht zum 18. Oktober 1977 begingen die Gefangenen Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe Selbstmord – Hanns Martin Schleyer wurde von den Entführern erschossen.

Der Terror der RAF, den der Autor Gerhard Wisnewski als „Das RAF Phantom“ bezeichnete, hatte die sogenannten Anti Terror Gesetze zur Folge.

Laut den Thesen von Wisnewski waren die Morde der nach dem Deutschen Herbst folgenden RAF Generationen verdeckte Operationen westlicher Geheimdienste. Bis heute sind tatsächlich viele Fragen ungeklärt.

Bild

Was aber hat das alles mit heute zu tun?

Nun droht ein vielleicht „Neuer Deutscher Herbst“ mit etwas veränderten Vorzeichen, aber genauso vielen Fragezeichen:

Deutschland befindet sich längst durch die anhaltenden Flüchtlingsströme im Ausnahmezustand.

Die Parteien der Großen Koalition müssen nicht verdeckt miteinander kooperieren, wie damals im sogenannten „Großen Krisenstab“, sondern ziehen hier, wie auch in Sachen Euro-Rettung, eine gemeinsame Agenda durch, die den sozialen Frieden in Deutschland langfristig aufs Spiel setzt.

Trotz anderslautender Propaganda lehnt eine Mehrheit die Aufnahme von Asylsuchenden in diesem Umfang ab, ebenso wie eine Mehrheit gewalttätigen Protest gegen die Flüchtlinge ablehnt und durchaus Verständnis dafür hat, wenn jemand zur Verbesserung seiner Zukunftschancen gerne nach Deutschland kommen will.

In Sachen „Euro-Rettung“ und „Griechenlandhilfen“ kann das Maß an Zustimmung, spätestens wenn der eigene Geldbeutel spürbarer belastet wird, genauso wenig als Zeichen grenzenloser Solidarität fehlgedeutet werden, was aber die Propagandisten nicht daran hindert, es trotzdem zu tun.

Nicht anders ist die Haltung einer Mehrheit zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr, Kriegstreiberei gegenüber Russland und dem aggressiven Tonfall der USA.

Warum die Kanzlerin in ihren Umfragewerten immer noch seltsam hohe Zustimmungswerte für sich verbuchen kann, bleibt das Geheimnis der Umfrageinstitute oder bedarf gesellschaftspsychologischer Analysen, die diese Variante des kollektiven Tot-Stell-Effekts erklären können.

Der neue Rechte Terror :

Die Morde, wie im alten Deutschen Herbst sind bisher ausgeblieben – die Aufklärung über die zurückliegenden Morde der Terrorzelle NSU droht ähnlich verschleppt zu werden, wie zur Zeit der RAF.

Die Opfer des Rechtsterrorismus von heute haben sich stattdessen selbst umgebracht, um es ein wenig salopp zu formulieren, was keinesfalls pietätlos gegenüber den toten und verletzten Opfern in den Asylunterkünften erscheinen soll, sondern auf die unglaublich dreiste Skandalisierung der Geschehnisse durch Politik und Medien zielt.

Fast keine Woche vergeht ohne Meldungen über Massenschlägereien, Tötungsdelikte, Vergewaltigung und Angriffe auf Sicherheitskräfte und Polizei, sowie auch ganz gewöhnlicher, aber gewerbsmäßiger Kriminalität, bei denen Opfer und Täter aus denselben Reihen stammen – den Flüchtlingen.

Niemand möchte diese Zustände in seinem direkten Umfeld haben, wenn er ehrlich ist – auf beschlagnahmte Turnhallen kann man einige Zeit verzichten, doch die Politiker kündigen schon das Aussetzen von Grundrechten an – Enteignungen, Flüchtlingssoli und ähnliche Schlagwörter machen die Runde – irgendwann ist das Maß an Zumutungen überschritten.

„Dunkeldeutschland, Nulltoleranz, übles Pack“ :

das sind die Vokabeln der Politik gegenüber jenen, deren Interessen sie zu vertreten haben, ob sie es nun wollen oder nicht. Für die Vertretung der Interessen von Flüchtlingen ist die Regierung nicht zuständig.

Es ist Pflicht der Bundesregierung, Hilfeersuchen nachzukommen und Flüchtlingen Asyl unter menschenwürdigen Bedingungen zu gewähren – ebenso wie es ihre Pflicht wäre, illegale Einwanderung zu verhindern und die Abgelehnten so schnell wie möglich abzuschieben.

Flüchtlingslager und Zeltstädte, wie in Dresden – Marburg – Gießen – Suhl sind eine Schande für ein „modernes“ Land mit angeblich so gut ausgebauter Infrastruktur – man denke an gewisse Flughäfen und Bahnhöfe oder einstürzende Rheinbrücken, Lehrermangel aus Geldnot, Personalmangel eigentlich überall, wo staatliche Aufgaben erfüllt werden sollen – in der Justiz, bei der Polizei, im Erziehungs- und Gesundheitswesen.

Genau wie zur Zeit des RAF Terrors gibt es keine echte Opposition mehr in der etablierten Politik – es herrscht ein seltsam anmutender Konsenz über das, was getan werden muss. Eurokritiker aus allen Reihen werden gemaßregelt, ein paar asylkritische Sprüche dürfen von CSU Seehofer geäußert werden – das war es. Und unter Gysis Einfluss rücken die LINKEN sogar von ihrem Nein zu Nato Einsätzen ab und setzen sich vehement für eine Aufrüstung der kurdischen Truppen ein.

Das Vertrauen in die Medien sinkt beständig, das Volk redet von Staatsfunk, Lügenpresse und Politdarstellern.

Auf den Straßen jedoch tobt überwiegend der linke Terror. Autos brennen, Steine fliegen meist aus dieser Richtung. Hassparolen, wie „Deutschland, du mieses Stück Scheiße!“ oder „Drecksnest“ werden ebenso geduldet, wie Öcalan und PKK Flaggen, obwohl letzteres genauso als Verwendung von verfassungswidrigen Kennzeichen geahndet werden müsste, wie das Zeigen von Nazisymbolen oder der Hitlergruß.

Dennoch behauptet eine Schar überwiegend linker Journalisten, dass die Polizei gewohnheitsmäßíg auf dem rechten Auge blind sei. Die Politik hat den Begriff Linksextremismus aus ihrer Agenda gestrichen.

Rassistische Äußerungen über einen Osten Deutschlands, der viel zu weiß sei, kommen von Anetta Kahane, der Vorsitzenden einer obskuren Stiftung im Kampf gegen den „Extremismus aus der Mitte“ – gefördert vom Bundesfamilienministerium.

Demgegenüber stehen Brandanschläge auf geplante Asylunterkünfte, von denen eine Vielzahl nicht aufgeklärt ist, ebenso Pöbeleien und Übergriffe gegen Asylbewerber aus dem eindeutig rechtsradikalen Milieu, eine Vielzahl von Demonstrationen, wie Pegida, freie Bürger, Hooligans und ähnliche als Patrioten auftretende Bürgerinitiativen, die ihren Unmut gegen die etablierte Politik kundtun.

Linke Gruppen sprengen Veranstaltungen der AfD, begehen Anschläge mit Sachbeschädigung, hängen Wahlplakate ab oder fordern die erneute Bombardierung Dresdens: „Bomber Harris, do it again!“

In Dortmund patroulieren Mitglieder der Partei „Die Rechte“ in sozialen Brennpunkten, die Identitäre Bewegung macht mit Spontanbesetzungen oder Plakataktionen auf den „Großen Austausch“ aufmerksam und in den östlichen Bundesländern haben sich längst Bürgerwehren formiert.

Die „Besorgten Bürger“ indes sind relativ neu auf der Straße. Wie zuletzt in Heidenau weiß eigentlich niemand so genau, wer alles dahinter steckt, weder bei den „mutmaßlichen Rechten“ noch den Vermummten von der „Antifa.“

Wie viele V-Leute heute noch in der NPD aktiv sind, ist ebenso unklar, wie die Unterwanderung und Steuerung der Antifa durch Agentes Provocateures. Aufklärung ist jedoch nicht das Ziel, sondern Verschleierung, Skandalisierung und Ablenkung von den Fakten.

Die Krawalle in Heidenau haben die Aufmerksamkeit auf sich gelenkt, die Ausschreitungen der Migranten in Suhl, wie auch erst am Dienstag in Karlsruhe und Leipzig, um nur zwei weitere zu nennen, gehen dabei unter.

Über rechtes Pack und Pöbel zu schimpfen, den „Hässlichen Deutschen“ wieder hervor zu holen, bei allem angebrachten und berechtigtem Entsetzen, bringt die Sache einer Lösung jedoch nicht näher.

Die große Mehrheit hält still und starr die Zumutungen der Politik aus – sie beteiligt sich nicht an den Ausschreitungen oder Hasskampagnen in den sozialen Netzwerken, weder auf der rechten noch der linken Seite.

Das Schreckgespenst vom neuen deutschen Gesamtnazi bleibt ein Phantom. Der Deutsche, sofern es ihn gibt, ist nicht fremdenfeindlicher oder fremdenfreundlicher als andere Völker.

Die Folgen des sich abzeichnenden Neuen Deutschen Herbstes sind erkennbar, wie schon beim Original:

Einschränkung der Grundrechte, wie Meinungsfreiheit, Demonstrationsrecht, Enteignungen, Einsätze der Bundeswehr im Inneren, Ausweitung von Sicherheitszonen und Ausgangssperren

Über Twitter haben die regierungsnahen Medien jetzt eine neue Kampagne ins Leben gerufen:

#Mundaufmachen – so lauten die teuer gesponserten Hashtags der Beiträge.

Dem kann man nur zustimmen, denn dafür ist es allerhöchste Zeit!

Ob der alternativlosen Nulltoleranz Politik die Antwort aber gefallen wird, ist eine andere Frage.

Auch Schweigen ist eine Antwort und es bedeutet nicht immer Zustimmung, sondern manchmal auch ganz einfach:

„Ihr könnt uns mal!“

QUELLE: http://opposition24.de

_________________
Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Bertolt Brecht


27. Aug 2015 17:07
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