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 Ausblick auf 2016: Was erwartet uns nachdem die Null-Zins... 
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Beitrag Ausblick auf 2016: Was erwartet uns nachdem die Null-Zins...
Ausblick auf 2016: Was erwartet uns nachdem die Null-Zins-Politik der Fed ein Ende gefunden hat ???

Viele glauben, dass die Fed im Dienste der USA stehen. Das tut sie nicht. Vielmehr sieht die Realität ganz anders aus: Die Aufgabe der Fed ist es nicht Geldpolitik im Sinne der USA, deren Wirtschaft oder für den US-Dollar per se zu betreiben. Nein, die Aufgabe der Fed ist definitiv eine ganz andere. Es geht um nichts anderes als die Zerstörung der oben genannten drei Punkte. Darum die USA bzw. den US-Dollar als Hürde auf dem Weg zur Neuen Weltordnung zu beseitigen.

Bild
Federal Reserve – Bildquelle: Wikipedia / Rdsmith4

Das mag für viele zuerst einmal vollkommen surreal klingen, vielleicht sogar deren bisheriges Weltbild auf den Kopf stellen, aber beispielsweise war die Zinserhöhung der Fed kurz vor Weihnachten genau eine solche Aktion, die gegen diese drei oben genannten Punkte gerichtet ist – nicht zu deren Unter-/Stützung. Ein Großteil der Analysten sprachen im Vorfeld davon, dass sich die Fed durch ihre Politik des Quantitative Easing (QE), von ZIRP und Null-Zins selbst in eine ausweglose Situation gebracht habe. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Die Fed hat ihre Politik genau so gestaltet wie es von ihr bzw. ihren Hintermännern geplant war und ist. Sie hat sich nicht in eine ausweglose Situation gebracht, sondern „nur“ die US- und damit Weltwirtschaft. Und zwar mit Vorsatz.

Für die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) ist der US-Dollar und die US-Wirtschaft zum großen Teil entbehrlich. Denn erst durch die „Opferung“ dieser beiden noch vorhandenen Pfeiler, kann das gewünschte Chaos entstehen und daraus wiederum der geopolitische Vorteil, der die Welt zu einem neuen vollständig zentralisierten Wirtschaftssystem zwingt.

Wer bislang glaubte, dass die Fed allein für die Wirtschaftskrise, die wir seit 2008 sehen, verantwortlich ist, dann hat derjenige auch nie daran geglaubt, dass die Fed die Zinsen anheben würde. Wer bisher daran glaubt, dass es die Hauptaufgabe der Fed ist den „Lebenszyklus“ des US-amerikanischen Imperiums zu verlängern, dann hat derjenige auch nie daran geglaubt, dass die Fed die Zinsen anheben würde. Natürlich scheint es schwer vorstellbar zu sein, dass die Fed eine Zeitbombe ist, die das US-Wirtschaftssystem und den US-Dollar zerstören soll und viele werden daher auch weiterhin ihre Augen davor verschließen, dass die Fed ein Instrument der IGE ist, die keinerlei Interesse daran haben, dass die USA als Imperium, Hegemonialmacht oder was weiß ich bestehen bleibt. Die Fed ist kein Instrument der US-Regierung, der USA, der US-Bevölkerung. Sie ist eines der IGE.

Die kognitive Dissonanz hindert viele daran, dies zu erkennen und sie hindert auch sehr viele daran die nächsten Schritte auf dem Weg zur zentralisierten Weltwirtschaft zu erkennen.

Bereits im September schrieb ich davon, dass die Fed die Zinsen bis Ende des Jahres anheben wird. Die Fed als Institution ist für die IGE nicht sakrosant und wird (wie jetzt mehr oder weniger geschehen) jederzeit für höhere Ziele geopfert werden, da ersetzbar. Der US-Dollar ist zum Abschuss freigegeben worden und wird durch den vom IWF befeuerten „globalen wirtschaftlichen Reset“ regelrecht zermalmt werden. Alles was die Fed bislang getan hat, war die denkbar destruktivste Politik zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt zu betreiben – mit dem Ziel Chaos und Krisen auszulösen.

Zentralbanken – egal ob Fed, EZB oder die BoJ – folgen meist einem Muster. Selten ändern sie ihre Strategien, die sie bereits in früheren Krisenfällen eingesetzt haben. Beispielsweise ist die Anhebung des Zinssatzes der Fed ein Abziehbild des Vorgehens als sie 2013 bekannt gab QE3 auslaufen zu lassen: viel heiße Luft dazu im ersten Halbjahr, dann ein wenig „Zurückrudern“ im September, gefolgt von ein paar Monaten der Unsicherheit an den Märkten, bevor dann ganz schnell im Dezember der Beschluss erfolgte. Zudem hat die Fed quasi eine Tradition, wenn es um eine Zinserhöhung zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt geht, beispielsweise 1928-1929 als dadurch die Große Depression ausgelöst wurde oder 1931 als man durch eine Zinserhöhung noch mehr Öl ins Feuer der finanziellen Katastrophe goß. Und die Fed ist sich durchaus bewusst, dass sie damit mehr Schaden als Nutzen anrichtete wie ein Auszug aus der Rede des damaligen Fed-Gouverneurs im Federal Reserve Board Ben Bernanke am 8. November 2002 anlässlich einer Konferenz zum 90. Geburtstag von Milton Friedman zeigt:

In short, according to Friedman and Schwartz, because of institutional changes and misguided doctrines, the banking panics of the Great Contraction were much more severe and widespread than would have normally occurred during a downturn.
Let me end my talk by abusing slightly my status as an official representative of the Federal Reserve. I would like to say to Milton and Anna: Regarding the Great Depression. You’re right, we did it. We’re very sorry. But thanks to you, we won’t do it again.
(Kurz gesagt, laut Friedman und Schwartz, war die Bankenpanik der Großen Kontraktion viel schwerer und weit verbreiteter aufgrund der institutionellen Veränderungen und fehlgeleiteten Lehren, als dies normalerweise bei einem Konjunkturabschwung auftreten würde.
Lassen Sie mich meinen Vortrag beenden, in dem ich meinen Status als offizieller Vertreter der Federal Reserve etwas missbrauche. Ich möchte gerne Milton und Anna sagen: In Bezug auf die Weltwirtschaftskrise. Sie haben Recht, wir haben es getan. Es tut uns sehr leid. Aber dank Ihnen werden wir es nicht wieder tun.)

Folgt man diesen hier erwähnten Mustern der Notenbanken, wird ein Blick in die Zukunft leichter. Jetzt wo die Fed den Zins angehoben hat – obwohl sich die Weltwirtschaft in der schlechtesten Verfassung seit der Großen Depression befindet, die damals (siehe Bernanke) von Notenbankern ausgelöst worden war. Ich möchte es daher wagen ein paar Gedanken zu dieser Zukunft zu formulieren, die natürlich rein subjektiv und daher diskutabel sind.

Kritische Markturbulenzen:

Das scheint eine leicht auszusprechende Vorhersage zu sein, da sowohl der IWF als auch die BIZ „Warnungen“ veröffentlicht haben, dass eine Fed-Zinserhöhung negative Auswirkungen auf die Finanzwelt haben wird. Dabei sollten wir aber eines im Hinterkopf behalten: die Fed erhält ihre Anweisungen von dem „Warner“ namens BIZ und man sollte meinen, dass die BIZ weiß, welche Folgen eine Änderung der Fed-Politik mit sich bringt. Eigentlich muss man sich nur anschauen, wie sich die BIZ gerade als „Warner“ positioniert, der nur unser Allerbestes will, um die dahinterliegende Agenda zu erkennen.

Zudem muss es zu Markturbulenzen kommen, gerade weil Banken und Unternehmen wie Junkies an der Nadel der Null-Zins-Politik und der kostenlosen Über-Nachtkredite der Fed, EZB und Co. hängen. Sie haben dieses billige „Kreditgeld“ vornehmlich dazu genutzt eigene Aktienrückkäufe zu finanzieren, dadurch noch vorhandene Aktienbestände am Markt mittels Angebot und Nachfrage zu verteuern und somit den Markt als Ganzes zu befeuern. Mit dem Ende der Null-Zins-Politik können sich die Banken und Unternehmen kein Geld mehr Über-Nacht leihen und die Rückkäufe werden zurückgehen, so dass die Aktienmärkte in naher Zukunft einbrechen werden.

Dieser Prozess hat sogar bereits begonnen, wie man anhand der Rückkehr der Volatilität am Aktienmarkt sehen kann. Ein Prozess der im ersten Halbjahr 2016 an Dynamik zulegen wird und letzlich dazu führt, dass die weltweiten Aktienmärkte (als Anhängsel des Dow Jones) einbrechen. Und wer jetzt die gestiegenen Indices kurz vor Weihnachten (und es wird auch zu Silvester so sein) als Gegenbeispiel heranzieht, dem sei versichert, dass genau solche Bewegungen ein Zeichen erhöhter Volatilität und Instabilität sind.

Wo der Aktienmarkt Ende 2016 stehen wird, ist nur schwer zu sagen, da wir uns „in unbekannte Gewässer begeben“. Die bevorstehende Krise wird keine rein deflatorische sein, so wie es die Große Depression war. Vielmehr wird es eine „stagflatorische“ Krise sein – mit Elementen der Großen Depression und der Inflation der Weimarer Republik. Nur eines ist definitiv sicher: die Aktienmärkte werden weit unter den heutigen Werten liegen und ein „neues 2008/2009“ ist mehr als wahrscheinlich.

Weitere Zinserhöhungen durch die Fed:

Die Fed (und in dessen Folge auch die anderen Notenbanken, wenn auch vielleicht nicht im gleichen Ausmass) wird 2016 weitere Zinserhöhungen durchführen. Egal, wie die wirtschaftlichen Signale aussehen. Die Fed hat die jetzige globale wirtschaftliche Verschlechterung ignoriert und wird dies auch in der Zukunft tun. Warum? Weil die Fed die Bühne für den Kollaps bereitet. Punkt.

Analysten des Mainstreams stehen dem „Ankündigungsplan“ der Fed für 2016 mit mindestens vier Zinserhöhungen skeptisch gegenüber. Ich nicht. Ich glaube, dass die Fed mindestens vier Erhöhungen vornehmen und damit das „Tor zur Finanzhölle“ aufstossen wird.

Der eine oder andere wird jetzt einwenden, dass doch Zinserhöhungen (Stichwort: sicherer Hafen) zu einer Stärkung des US-Dollars führen werden und damit dem gewünschten Effekt der Zerstörung des US-Dollars zuwiderlaufen würden. Das mag kurzfristig richtig sein. Doch dabei vergessen viele, dass ein vermeindlich „starker US-Dollarindex“ im Verhältnis zu anderen Währungen genauso ein Todesstoß für denselben ist als ein „schwacher US-Dollarindex“

US-Dollar: Ende des Status als Petro-Dollar:

Die Ölproduzenten lehnen eine Drosselung der Produktion ab, obwohl viele Länder keinerlei Lagerkapazitäten mehr besitzen. Die internationale Nachfrage geht zurück. Öltanker müssen tagelang auf die Löschung ihrer Ladung auf hoher See warten und kehren sogar teilweise auf halbem Weg um – zurück in die Startverladehäfen.
Es stellt sich die Frage, warum die OPEC es ablehnt die Produktion herunterzufahren. Kann der Grund darin liegen, dass sie eine Diversifizierung der Fakturierungswährung beabsichtigt? Weg vom US-Dollar, hin zu einem Korb aus verschiedenen Währungen, um damit den Ölpreis „wieder zu stabilisieren“? In diesem Kontext ist es auch interessant, dass der Kongress und die Obama-Regierung das 40 Jahre alte Ölexportverbot gekippt haben. Damit werden die USA zum Mitbewerber auf dem globalen Ölmarkt – inmitten des größten Überangebots seit den frühen 1980ern. Kein allzu geschickter Schachzug, wenn Sie mich fragen. Aber die Fed ist eben nicht die einzige Institution, die daran interessiert ist, dass die USA zerbrechen. Auch hier gilt: alles was diese Institutionen bislang getan haben, war die denkbar destruktivste Politik zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt zu betreiben – mit dem Ziel Chaos und Krisen auszulösen.

Wenn man die derzeitige Entwicklung am Ölmarkt beobachtet, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass das nächste große wirtschaftliche Triggerereignis das Ende des US-Dollars als Petro-Dollar sein wird. Der „starke US-Dollar“ (im Verhältnis zum US-Dollarindex) wird den Ölpreis noch weiter fallen lassen und die OPEC-Staaten in noch größere Schwierigkeiten bringen. Saudi-Arabien hat bereits eine „Loslösung vom US-Dollar“ als alleinige Fakturierungswährung angedeutet.

Und jetzt da die USA ihr Ölexportverbot aufgehoben haben und damit auf den Weltmarkt drängen, gibt es wohl (außer militärische Gewalt) keinen Grund mehr für die OPEC am Petro-Dollar festzuhalten. Das Ende des US-Dollars als Petro-Dollar wird denselben in Stücke reissen, was wiederum zum höchstwahrscheinlichen Ende des US-Dollars als Weltreservewährung führen wird und die Sonderzieungsrechte wie „Phoenix aus der Asche“ aufsteigen lassen.

Geopolitische Ablenkung:

All die erwähnten ökonomischen Entwicklungen werden nicht in einem machtpolitischen Vakuum vonstatten gehen. Es macht viel mehr Sinn diese geschilderten Geschehnisse eingebettet in einem „geopolitschen Aufruhr“ ablaufen zu lassen. Mit dem „Kampf gegen den Terror“ als Hauptablenkungsinstrument für die Allgemeinheit. Es ist denkbar, dass 2016 – ähnlich wie 2002 – zum Jahr des „Kampfs gegen die Terroristen“ wird. Spätestens dann wenn es zu mehreren Anschlägen des vom Westen finanzierten, ausgebildeten, und (zumindest ehemals) kontrollierten Islamischen Staat kommt. Diese „Nebenschauplätze“ sind zwingend nötig, um die wahren Abläufe der echten Terroristen verschleiern zu können: der internationalen Financiers und Eliten, die die gesamten globalen politischen und finanziellen Strukturen in zentralisiertere und leichter steuerbare überführen wollen.

Aber auch andere Ablenkungsmanöver sind denkbar, die jedoch ob der Vielzahl an möglichen Triggern nur schwer im Voraus zu benennen möglich sind. Das falsche Ost/West-Paradigma wird seine Fortsetzung finden und ist durchaus nützlich, wenn es um eine Begründung für ein mögliches Abstossen des US-Dollars durch den Osten (inkl. China) geht. Die Spannungen zwischen Russland und der NATO könnten dazu eingesetzt werden, um regionale Kriege oder sogar einen Weltkrieg zu schüren, wenn es den IGE in die Karten spielt.

Vielmehr ist der wirtschaftliche Zusammenbruch die größte Waffe der IGE. Weltweite Panik, Unruhen, Plünderungen, Hunger, zunehmende Kriminalität. All diese Dinge führen zu Tod und Verzweiflung. Und Verzweiflung führt zu Forderungen nach einer „starker Führung“. Und eine starke Führung führt in der Regel zu Totalitarismus. Es mag sensationslüsternd erscheinen all das Genannte mit der Zinserhöhung der Fed in Verbindung zu bringen, aber gedulden Sie sich. Denn genau diejenigen, die heute laut von Panikmache und Sensationslüsternheit sprechen, werden morgen behaupten, dass diese Entwicklungen doch schon „lange vorhersehbar“ waren.

QUELLE: http://www.konjunktion.info

_________________
Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Bertolt Brecht


28. Dez 2015 18:59
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