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 Meinungsfreiheit ist die Basis einer liberalen Gesellschaft 
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Beitrag Meinungsfreiheit ist die Basis einer liberalen Gesellschaft
Meinungsfreiheit ist die Basis einer liberalen Gesellschaft !!!

Je totalitärer ein Staat ist, umso größer sind die Einschränkungen wenn es um Ansichten und Meinungen geht. Man überzeugt allerdings viel eher mit Argumenten und nicht mit Verboten. Wie im Supermarkt sind vor allem Qualität und Geschmack ausschlaggebend, nicht unbedingt der Preis der für ein Produkt zu zahlen ist.

Bild

Von Marco Maier:

Es gibt viele Aussagen von Personen, die manch einer für falsch oder gar schrecklich befindet. Selbst Kritiken an Zuständen oder Entwicklungen sind davon betroffen. Wer sich nicht dem Willen diverser lautstarker Gruppen unterordnet, gilt recht schnell als "Persona non grata", denn für manche Menschen gilt nach wie vor die Devise "Es kann nicht sein was nicht sein darf".

Die Tragweite eines solchen Verhaltens wird entweder gar nicht bedacht oder schlichtwegs kleingeredet. Immerhin ist das Resultat dessen im Endeffekt nur eine Gesinnungsdiktatur – Totalitarismus oder einfach nur Meinungsfaschismus. Wer zu bestimmten Themen anderer Ansicht ist als die "Meinungsführer", hat entweder die Klappe zu halten oder entsprechende Repressionen zu spüren.

Die Wehrhaftigkeit einer Demokratie misst sich nicht in der Anzahl von Gesetzen, welche die Freiheit der Bürger in Sachen Redefreiheit einschränken. Es ist der Umgang mit jenen Ansichten, die als "unerwünscht" gelten. Es sind stichhaltige Argumente in lebhaften Diskussionen, die auch breitenwirksam zur Meinungsbildung beitragen können. In der aktuellen Flüchtlingskrise beispielsweise müssen alle Seiten ihre Standpunkte darlegen können – dann kann man auch darüber auf Basis von Fakten debattieren. Dasselbe gilt auch bei Diskussionen zum Finanzsystem, außenpolitischen Belangen und sonstigen wichtigen Themen.

Eine wirklich liberale, demokratische Gesellschaft schließt keine Gruppe aus dem Meinungsbildungsprozess aus, sondern sucht stets auch das offene Gespräch in dem es keine gesetzlich verordneten Tabus geben darf. Vor allem kann man extremistische Ansichtsweisen nicht durch Verbote samt harter Strafen und die Gegenmeinung vertretende Monologe verhindern.

Schlussendlich sind es ja – ähnlich wie in einem Supermarkt – vor allem zuerst die Qualität und der Geschmack, die entscheidend für den Kauf sind und eher weniger der Preis. Wer andere Meinungen mit Strafen belegt, erhöht zwar im übertragenen Sinne deren Preis, hat jedoch nichts dazu beigetragen seine Ansicht (sein Produkt) als qualitativ besser zu präsentieren. Wer andere Menschen von seiner Meinung überzeugen möchte, muss eben auch auf der qualitativen Ebene arbeiten, da man ansonsten scheitern wird.

QUELLE: http://www.contra-magazin.com

_________________
Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Bertolt Brecht


28. Okt 2015 18:33
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