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 Die wirkliche Situation in den USA 
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Beitrag Die wirkliche Situation in den USA
Die wirkliche Situation in den USA !!!

Dr. Morris Geßner:

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind für viele Menschen aus Deutschland, Europa, ja der ganzen Welt immer noch der Ort, wo Milch und Honig fließen. Dieses Land ist das wirtschaftliche und kulturelle Vorbild für alle Nationen dieser Erde. Nur in den USA gibt es echte Chancengleichheit und echte Leistung wird noch gewürdigt. Darüber hinaus wird die US-amerikanische Demokratie als Mutter aller Demokratien bezeichnet, denn schließlich wurde in ihr zum ersten Mal die von Baron de Montesquieu entwickelte Gewaltenteilung in die Praxis eingeführt. Oder, um es in Anlehnung an Jean-Jacques Rousseau zu sagen, „Der Mensch ist frei geboren, und überall liegt er in Ketten“ – außer in den USA. Das aus den USA die besten Filme, die beste Musik, die beste Kultur, das stärkste Militär, das beste Fastfood, die tödlichste Waffentechnik, die kultigsten Technologiemarken und die coolsten Internetapplikationen kommen und die Welt froh sein kann, dass die USA so großzügig sind, diese gesellschaftlichen Mehrwerte mit uns minderen Völkern zu teilen, muss da nicht näher erwähnt werden.

Bild
Bildquelle: https://pixabay.com/de/weißes-haus-herrenhaus-präsident-754766/

Doch nur weil Hollywood zusammen mit unseren gekauften Mainstreammedien dieses Bild suggerieren, muss es nicht stimmen. Bei einem genaueren Blick auf die USA, zeigt sich ein Bild, dass als völliges Gegenteil von dem angesehen werden könnte, was gerade aufzählt wurde. Lassen Sie uns daher einmal einen detaillierteren Blick auf die USA des Jahres 2015 werfen.

Laut Wikipedia lebten Ende 2014 in den USA 318,9 Millionen Menschen. Hinzu kommen noch mindestens fünf Millionen illegale Einwanderer, die stellenweise unter erbärmlichsten Lebensumständen ihr Dasein fristen und aufgrund der Angst vor Abschiebung gezwungen sind, nahezu jede Ausbeutung über sich ergehen zu lassen. Doch auch für die Staatsbürger sieht es nicht viel besser aus. Im Jahr 2014 besaßen die reichsten 10 Prozent der US-Bevölkerung über 90 Prozent aller Vermögenswerte des Landes. Das oberste Prozent allein besaß bereits 40 Prozent des Vermögens. Die untersten 40 Prozent besaßen nichts oder Schulden. Die vermögensschwächsten 80 Prozent der US-Bevölkerung, also die überwiegende Mehrheit aller Einwohner, kamen insgesamt gerade noch auf sieben Prozent des Gesamtvermögens des Landes. Dabei ist ganz wichtig anzumerken: Die Tendenz zur Umverteilung von unten nach oben hat sich nach übereinstimmenden Aussagen diverser Wirtschaftspublikationen seit der Finanzkrise sogar noch beschleunigt, sodass die Schere auch in Zukunft jedes Jahr weiter auseinander gehen wird.

Die Folgen dieser Entwicklung sind mittlerweile überall zu sehen. Am Rand jeder größeren US-Stadt wachsen Zeltstädte aus dem Boden. Je nach Schätzung sollen aktuell bis zu 3,5 Millionen Menschen obdachlos sein. Und um ein Gefühl für die Dimensionen zu bekommen: Allein während der sogenannten Subprime-Krise in den Jahren 2007 bis 2009 verloren acht Millionen Menschen ihren Job und über vier Millionen ihr Haus oder ihre Wohnung. Und wenn auch die Arbeitslosenzahlen in den vergangenen Jahren etwas gesunken sind, so war ein Grund dafür, dass viele US-Amerikaner sich gar nicht mehr als arbeitslos registrieren lassen. Diese Menschen werden dann in der sogenannten „total not in the labor force“ geführt. Hier befinden sich alle US-Amerikaner, die nicht nach Arbeit suchen oder aber aus der Statistik fallen, weil sie keinen Anspruch mehr auf staatliche Unterstützung haben. Die Anzahl der US-Bürger in dieser Kategorie lag 2014 bei gewaltigen 93,5 Millionen Personen. Eine andere Statistik besagt, dass es Ende 2013 insgesamt circa 80,5 Millionen Familien in den USA gab. Davon waren 16,1 Millionen Familien, in denen nicht einmal ein einziges Famnilienmitglied einen Job hatte. Ein Ergebnis dieser Entwicklung lässt sich bei den Sozialleistungen des Landes ablesen. Nicht nur, dass Tafeln und Suppenküchen überall im Lande aus dem Boden sprießen. Vor allem die sogenannten Essensmarken sind ein Indikator für das Elend innerhalb der USA. Im Jahr 2014 erhielten 47 Millionen US-Bürger diese Sozialleistung. Mit diesen Marken sind die Empfänger berechtigt, Lebensmittel im Wert von 150 bis 200 US-Dollar pro Person und Monat zu kaufen. Und auch hier gibt es eine bemerkenswerte Entwicklung: Als Ende 2014 abzusehen war, dass die Zahl der Essensmarkenempfänger die 50 Millionengrenze überschreiten würde, wurde das Gesetz verschärft. Demnach fallen nun alle nicht behinderten, kinderlosen Arbeitslosen automatisch nach drei Monaten aus dem Programm, selbst dann, wenn sie belegen können, dass sie sich wirklich um einen Job bemüht haben.

Und was machen diese Menschen dann? Richtig! Sie werden kriminell. Die Kriminalitätsrate in den US steigt seit Jahren. Vor allem Gewaltverbrechen, wie Mord, Raubüberfälle, Entführungen, Vergewaltigung, Einbruch, Autodiebstahl oder Drogenkriminalität sind auf dem Vormarsch. Die Polizei versucht dagegenzuhalten, indem sie systematisch hochgerüstet und mit Militärtechnik ausgestattet wird. In nahezu jeder Polizeibehörde einer größeren Stadt werden gepanzerte Fahrzeuge angeschafft und mit sturmgewehrbewaffneten Sondereinsatzkommandos befüllt. Außerdem werden immer mehr Bürger ins Gefängnis gesperrt. Aktuell befinden sich fast 2,3 Millionen US-Amerikaner hinter Gittern. Damit haben die USA die höchste Inhaftierungsrate der Welt (circa 700 Personen je 100.000 Einwohner). Anders ausgedrückt, befindet sich fast ein Prozent aller US-Bürger im Gefängnis (inklusive aller Kinder, Babys, Invaliden und Rentner). Doch auch das scheint noch nicht zu genügen. Denn die Gewalt eskaliert dennoch auf den Straßen der USA. Allein zu Beginn des Jahres 2015 sollen durch die Polizei innerhalb von fünf Monaten nahezu 400 Menschen erschossen worden sein. Fast jede Woche machen Berichte die Runde, dass wieder ein wehrloser Mensch durch die US-Polizei umgebracht wurde. Doch ist das Verhalten der Polizisten auch in gewisser Weise nachvollziehbar. In einem Land, indem aktuell etwa 270 Millionen Schusswaffen im Umlauf sind und viele Leute nicht mehr viel zu verlieren haben, ist die Gefahr auch sehr groß, als Polizist selbst erschossen zu werden. Zuletzt machte die Hinrichtung von zwei Polizisten auf offener Straße in New York die Runde. Es gibt mittlerweile ganze Stadtteile in einigen US-Großstädten, wo sich die Polizei nicht mehr hineintraut und wenn doch, dann nur in Militärmontur und Panzerwagen. In diesen Viertel regieren dann oftmals Gangs oder das organisierte Verbrechen. Und dass diese letztgenannten Gruppierungen nicht gerade an Rechtstaatlichkeit interessiert sind, ist bekannt und zeigt sich auch durch die ungefähr 30.000 Toten, die in den USA jedes Jahr durch Schusswaffengewalt ums Leben kommen.

Die Geldelite reagiert auf diese Zustände mit Abschottung und zieht sich in schwerbewachte Vororte zurück, währendessen viele Stadtviertel immer weiter zu Slums und Drogenumschlagplätzen verkommen. Der Drogenmarkt der USA ist mit circa 320 Milliarden US-Dollar Umsatz pro Jahr der größte der Welt. In der Konsequenz stirbt aber auch alle 19 Minuten ein Mensch an den Folgen des Drogenkonsums. Einer Studie zu Folge nehmen bis zu 70 Millionen US-Amerikaner mehr oder weniger regelmäßig Drogen. Dabei wächst die relative Anzahl derer, die harte Drogen konsumieren, stetig an. Vor allem preiswerte, synthetische Drogen, wie beispielsweise Crystal-Meth, werden immer beliebter. Die Konsequenze sind verheerend. Immer mehr Menschen degenerieren und sind zu einem kultivierten, produktiven gesellschaftlichen Miteinander nicht mehr fähig.

Und wie sieht es mit der Chance auf den amerikanischen Traum aus? Dieser Traum hat sich für den Großteil der US-Bevölkerung ausgeträumt. Herkunft und Geld bestimmen wie in fast keinem anderen Land über die beruflichen Aussichten. Ohne eine gute Ausbildung hat man keine Chance. Doch ein gutes Studium kostet in den USA schnell einen sechsstelligen Betrag. Demnach können es sich nur sehr wohlhabende Familien leisten, ihre Kinder auf die Elitecolleges zu schicken. Die Alternative sind exorbitante Studienkredite. 100.000 US-Dollar Schulden nach dem Studium sind keine Seltenheit mehr. Im Durchschnitt sind es etwas mehr als 27.000 Dollar Schulden, die ein Bachelorabsolvent nach seinem Studium sein Eigen nennen darf. Insgesamt hat das Volumen der Studienkredite in den USA eine Billion US-Dollar überschritten. Das ist mehr als alle Kreditkartenschulden der USA zusammen. Und der Lohn dieser Mühen ist dennoch nicht sicher. Nach einer aktuellen Erhebung haben sich die Studienkosten seit den 1980er Jahren mehr als vervierfacht. Inflationsbereinigt haben sich die Reallöhne in den USA jedoch seit 1980 nicht mehr erhöht. Demnach ist der reale Preis für ein Hochschulstudium, relativ gesehen, extrem gestiegen. Und auch bei weitem nicht jeder Hochschulabsolvent erhält einen Job. Die Zahl der Kellner und Parkplatzwächter, die einen hochqualifizierten Hochschulabschluss besitzen, steigt seit Jahren an. Im Ergebnis müssen immer mehr Studenten oder Absolventen Privatinsolvenz anmelden, weil es ihnen nicht möglich ist, die eigenen Studienkredite zurückzuzahlen.

Doch wenigsten gibt es ja noch die freiheitliche Demokratie in den USA. Aber auch diese Hoffnung stellt sich bei näherer Betrachtung als Illusion heraus. Anfang 2015 ergab eine Studie der Eliteuniversität Princeton, dass die USA eigentlich nicht mehr als Demokratie zu bezeichnen sind. Vielmehr handelt es sich um eine Oligarchie, an deren Spitze die Geldelite des Landes steht. Demnach entscheidet nur noch Geld über die Ausgestaltung der Politik des Landes. Ein Grund ist das Direktwahlsystem gepaart mit der Wahlkampffinanzierungsgesetzgebung. In den USA kann niemand mehr in eine politische Position gewählt werden, ohne finanzstarke Sponsoren im Rücken zu haben. Dies gilt für Abgeordnete und Senatoren, aber vor allem für die US-Präsidenten. Ein US-Präsidentenwahlkampf kostet mittlerweile mehrere Milliarden US-Dollar. Und natürlich unterstützt die Finanzelite ausschließlich solche Kandidaten, von denen sie weiß, dass diese ihre Interessen vertreten werden. Umgekehrt bedeutet das, dass ausschließlich Marionetten der Finanzelite in die politischen Ämter gewählt werden. Und im Ergebnis kann sich das Wahlvolk nun am „Wahltag“ zwischen Skylla und Charybdis entscheiden. Denn kein Politiker, der an die Macht kommen und dort auch bleiben will, wird es sich mit seinen Geldgebern (also der Finanzelite) verscherzen, indem er sich plötzlich für Bürgerrechte einsetzt. Im Gegenteil: Die Entrechtung der US-Bürger schreitet unaufhörlich weiter voran. Durch die Antiterrorgesetzte nach dem 11. September 2001 wurde fast jedes Prinzip der Rechtstaatlichkeit ausgehöhlt oder ganz abgeschafft. Die Beispiele hierfür, angefangen von der Totalüberwachung bis hin zu willkürlichen Verhaftungen oder gar der Liquidierung von Menschen im In- und Ausland, sind so mannigfaltig, sodass sie hier nicht alle aufgeführt werden können.

Ein letzter Punkt soll zum Abschluss noch angesprochen werden. Die sogenannte vierte Gewalt, die Medien, deren Aufgabe es eigentlich wäre, diese ganzen Machenschaften kritisch aufzudecken und zu hinterfragen, werden ebenfalls von der Finanzelite beherrscht. Ende 2014 wurden nahezu alle großen, bedeutsamen Nachrichten- und Unterhaltungsmedien (circa 90 Prozent des Gesamtmarktanteils) von sechs gigantischen Medienkonzernen kontrolliert (GE, News-Corp, Disney, Viacom, Time Warner, CBS). Und diese Konzerne werden wiederum von der Finanzelite beherrscht. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass diese Medien dann auch die Propaganda und Weltsicht ihrer Eigentümer verbreiten und jede Kritik am Verkauf der Bürgerinteressen verhindern.

An dieser Stelle könnte noch vieles mehr aufgeführt werden. Für einen ersten Überblick sollte es aber genügen. Die Conclusio ist eindeutig. Die USA sind keine Demokratie mehr, sondern eine Finanzelitenoligarchie, die ihre kulturelle und wirtschaftliche Vorbildfunktion und ihren Wohlstand innerhalb der breiten Bevölkerung verloren hat. Der amerikanische Traum lebt nur noch für eine ultrareiche Mikroelite mit Weltbeherrschungsambitionen. Es ist daher allerhöchste Zeit, sich neue Vorbilder zu suchen!

QUELLE: http://projekt-wahrheit.de

_________________
Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Bertolt Brecht


22. Jun 2015 17:01
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