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 Deutscher KSK-Kämpfer rechnet ab er fühlt sich von deutschen 
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Beitrag Deutscher KSK-Kämpfer rechnet ab er fühlt sich von deutschen
Deutscher KSK-Kämpfer rechnet ab er fühlt sich von deutschen Politikern verraten. !!!

Geheimes Treffen: Ein Soldat des Kommandos Spezialkräfte (KSK) zieht eine bittere Bilanz aus dem jahrelangen Kampfeinsatz in Afghanistan. Er fühlt sich von deutschen Politikern verraten.
Der Elitekämpfer, 1,85 Meter groß und bullig wie ein Ringer, wirkt äußerlich ruhig und gelassen. Doch tief in ihm brodelt es. Er lässt sein Steak fast unberührt, schiebt den Salat zur Seite und schlägt mit seiner rechten Pranke hart auf den Tisch. „Die Politiker haben uns wieder mal kriminalisiert“, sagt er zornig, seine Stimme ist voller Verachtung. „Sogar meine Tochter hat mich neulich gefragt, ob ich ein Söldner und Auftragsmörder bin. Da war ich echt geschockt!“
Der Mittdreißiger gehört seit Jahren zum geheimnisumwitterten Kommando Spezialkräfte (KSK)der Bundeswehr. FOCUS soll ihm Anonymität garantieren und „Tom“ nennen, da das Verteidigungsministerium jeden KSK-Mann bestraft, der das Schweigegelübde über die Einsätze der militärischen Sondereinheit bricht.
„Tom“ ist kein ängstlicher Typ, aber er checkt immer wieder neu ankommende Gäste im Steakhaus in einer westdeutschen Großstadt. Er ist sehr vorsichtig. „Für die KSK-Führung begehe ich mit diesem Interview Verrat“, sagt er.

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"Wir haben sie gejagt und in blutigen Gefechten getötet"
Eine ominöse Todesliste der Nato, auf der die Namen von 750 feindlichen Taliban-Kämpfern aus Afghanistan stehen sollen, hat „Tom“ in Rage versetzt. Durch die umfangreiche Berichterstattung zum Jahresende entstand im KSK-Hauptquartier in Calw bei Stuttgart der Eindruck, dass die deutschen Einsatzkräfte für tödliche Nato-Operationen am Hindukusch büßen müssen.
„Der Feind war und ist grausam. Natürlich haben wir Namen von Zielpersonen und Handy-Nummern, die wir beschaffen konnten, an die Nato-Kommandozentrale weitergegeben“, sagt der KSK-Mann. „Wir haben die Taliban gejagt, ausgespäht, umzingelt, in blutigen Gefechten getötet. Es war fürchterlich. Aber wir haben“, betont „Tom“, „die Taliban nie abseits der Kämpfe durch Scharfschützen abgeknallt.“
In anderen Mitgliedsstaaten der Nato regt sich niemand über die tödliche Hatz auf islamische Terroristen auf. Der französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian sagte Mitte Dezember in einem Interview mit dem Magazin „Jeune Afrique“, französischen Spezialeinheiten sei es in den vergangenen sechs Monaten gelungen, 60 Dschihadisten in Mali und Niger zu liquidieren.
Die britische Sondereinheit Special Air Service (SAS) tötet seit Monaten im Großraum Mosul im Nordirak pro Nacht bis zu zehn Isis-Kämpfer - durch Sniper aus dem Hinterhalt. Die englischen Medien nahmen daran keinen Anstoß. Die„Daily Mail“spendete sogar Applaus.
"Für diese Leute sind alle Soldaten Mörder"
KSK-Kämpfer „Tom“ und zwei seiner Kameraden sind derzeit wieder einmal in der Stimmung, den Dienst zu quittieren - allein aus Frust über deutsche Politiker: „Die verheizen uns“, zischt er und wird blass vor Wut.

Die jüngste Depression löste Jan van Aken, Außenpolitiker der Linkspartei, aus. Er griff in einer Reaktion auf die angebliche Kill-Fahndung frontal Generalleutnant Markus Kneip, 58, an, der 2011 in Afghanistan Daten gegnerischer Kämpfer an Amerikaner und Briten weitergegeben haben soll. Dadurch, so van Aken und Abgeordnete der Grünen, habe Kneip Beihilfe zum Mord geleistet. Die Vorgänge in Afghanistan müssten „aufgeklärt und bestraft werden“.
„Für diese Leute sind alle Soldaten Mörder. Diesen Spruch kennen wir“, schimpft „Tom“. Sehr gern würde er so manchem Politiker das wahre Leben im zerrütteten Afghanistan zeigen, in dem das KSK auch nach Abzug der Isaf-Truppen stationiert bleibt. Der Soldat ist sich sicher, dass dann Vorurteile über eine vermeintliche Killertruppe in deutschen Uniformen schnell abgebaut wären.
"Du hast nur eine Sekunde, in der zweiten Sekunde bist du tot"
„Tom“ hat keine Albträume, kein Alkoholproblem, kein Flashback, wenn irgendwo ein Korken knallt. Gleichwohl haben sich die Einsätze sehr tief in seine Seele eingebrannt. Erlebnisse wie dieses: eine Patrouille bei Kandahar. Die Zentrale meldet, dass sich ein Jeep mit drei Männern, vermutlich Taliban, einer Sperrzone nähert. Der Befehl: Wagen stoppen, Insassen kontrollieren.
Der Jeep hält auf Kommando. „Toms“ Kamerad befiehlt den drei Männern: „Hände hoch!“ Da sieht er, wie ein Bärtiger eine russische Makarov-Pistole aus dem Hosenbund zieht. „Tom“ sagt: „Du hast in dieser Situation nur eine Sekunde, eine verdammte Sekunde, um darüber nachzudenken, ob deine Tochter ohne Vater aufwächst und deine Frau zur Witwe wird. In der zweiten Sekunde bist du tot.“
Und, „Tom“, was hat Ihr Kamerad gemacht?
„Er hat abgedrückt, voll abgedrückt.“
Wohin hat er geschossen?
„Auf Brust und Kopf. Soll er etwa auf den großen Zeh schießen, weil das Herrn Ströbele besser gefallen würde?“
Wie viele Feinde haben Sie getötet, „Tom“, Auge in Auge?
Der Elite-Soldat bestellt einen Kaffee, wartet ab, bis der Kellner gegangen ist, die Antwort fällt ihm nicht leicht: „Es waren schon einige. Ein gutes Dutzend.“
"Wir sind nach 9/11 ohne Mandat in den Krieg gezogen"
Das KSK spricht nie über getötete Kombattanten. Auch eigene Opferzahlen werden ungern veröffentlicht. Angeblich starben bis heute zwei KSK-Kämpfer. Das hört sich angesichts der Kriegseinsätze nach recht wenig an, spricht aber zugleich für die exzellente Ausbildung der Einheit mit rund 1000 Kommando-Soldaten.
Wegen des Geldes kommt niemand in die Graf-Zeppelin-Kaserne in Calw. Ein erfahrener Hauptfeldwebel mit Frau und Kind verdient im Monat 2500 bis 3000 Eurobrutto- inklusive der Gefahrenzulage von 963 Euro für oft monatelange Einsätze.
„Tom“ als Insider weiß, dass die aufgeregte Diskussion um die angebliche Verstrickung der Bundeswehr in die „Capture or kill“-Einsätze der Nato eigentlich ein alter Hut ist. Dennoch wurden aus seiner Sicht einige der Fakten bis heute verschwiegen.

Der KSK-Mann erinnert sich: „Kurz nach den Terroranschlägen vom 11.9.2001 in den USA, die Trümmer rauchten noch, haben sich die Special Forces der Amis, also Navy Seals, Ranger und Delta Force, bei uns gemeldet und darum gebeten, dass wir ihnen bei der Fahndung nach den verantwortlichen Tätern in Afghanistan helfen. Kanzler Gerhard Schröder und Verteidigungsminister Rudolf Scharping haben gleich grünes Licht gegeben. Wir sind also ohne Mandat des Parlaments in den Krieg gezogen. Und das unter einer rot-grünen Regierung ...“

QUELLE: http://zeit-zum-aufwachen.blogspot.de/

_________________
Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Bertolt Brecht


24. Feb 2015 17:11
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