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 Auf Eis gelegt: Forschungsmission zur Klima-Erwärmung 
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Beitrag Auf Eis gelegt: Forschungsmission zur Klima-Erwärmung
Auf Eis gelegt: Forschungsmission zur Klima-Erwärmung !!!

Andreas von Rétyi :

Die globalen Temperaturen steigen permanent an, so kann man fast überall zu lesen – der menschengemachte Treibhauseffekt heizt die Erde bedrohlich auf. Skeptiker verweisen allerdings darauf, dass in Wahrheit alles völlig anders aussieht, die Erderwärmung beruhe auf einer allgemeinen Konvention, sei im Grunde ein Märchen. Tatsächlich geschehen zuweilen schon merkwürdige Dinge, die ernste Zweifel aufkommen lassen. So musste jetzt eine zum Studium der globalen Erwärmung gestartete Forschungsexpedition umkehren – wegen arktischer Rekordvereisung.

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Nach ein paar kochend heißen Sommertagen scheint die vielzitierte Erderwärmung gleich wieder viel plausibler. Dabei haben wir beinahe schon vergessen, was ein heißer Sommer überhaupt ist. Außerdem dürfte sich die veränderte Situation in unseren Landstrichen eher mindernd auf die Temperaturen auswirken. Wenn die arktischen Gletscher schmelzen, fließt das eisige Wasser auch in den Golfstrom, die Zentralheizung des europäischen Kontinents. Wenn sich aber diese maritime Strömung abkühlt, wird es in Europa kälter.

Dass dies alles wirklich so geschieht, bleibt nach wie vor unbewiesen. Dass sich aber in den vergangenen Jahrzehnten offenbar so einiges am Klima geändert hat, spürt beinahe jeder, und vor allem ältere Menschen sprechen von stabileren, sonnigen Sommern, aber auch härteren Wintern in früheren Jahren.

Selektive Erinnerungen? Wie auch immer, das Wetter scheint jedenfalls in diesem Sommer wieder ziemlich verrückt zu spielen, alles kommt vor, auf nichts ist Verlass. Und die Erderwärmung? Mittlerweile gibt es viele fachliche Aussagen und Studien, die sogar von einer drohenden Abkühlung oder Kaltzeit sprechen, vereinzelte Experten legen gegenüber der offiziellen Version völlig konträre Daten vor und nennen ganz andere Faktoren, die unser Klima wirklich beeinflussen.

Größere wissenschaftliche Publikationen versäumen aber auch dann nicht, stets mindestens in einem Satz darauf hinzuweisen, dass die Ergebnisse der betreffenden Studie keineswegs die allgemeine Erderwärmung relativieren oder gar in Frage stellen sollen. Das sei nicht die Absicht der Autoren. Schließlich will niemand seinen guten Ruf aufs Spiel setzen. Karriere ist auch in der Wissenschaft alles.

Jenes schier omnipräsente »Glaubensbekenntnis« scheint von ungeschriebenen Gesetzen und Regeln diktiert, von einer Konvention, die allerdings nicht unbedingt von der Natur unterzeichnet sein muss. Dass sämtliche Ursachen klimatischer Veränderungen mit ihren globalen Skalen heute nach nur wenigen Jahrzehnten umfangreicherer Forschung vollständig bekannt und richtig gewichtet sein sollten, scheint manchen Beobachtern vielleicht nicht ganz zu unrecht doch fraglich.

Nun gibt es auch zu diesem Thema immer wieder Vorfälle, die deutlich aufhorchen lassen und manche allgemein anerkannte Ansicht mit einem Schlag ad absurdum zu führen scheinen. Es erscheint zumindest recht paradox, wenn eine zum Studium der Erderwärmung organisierte Expedition die Arbeit wegen extremer Kälte abbrechen muss. So geschehen erst kürzlich.

Der Eisbrecher CCGS Amundsen wird für die Sommermonate als schwimmende Forschungsstation genutzt. Hier werden dann rund um die Uhr und sieben Tage die Woche lang verschiedenste Experimente durchgeführt. Für dieses Jahr war vorgesehen, in die nördliche Baffin Bay einzufahren – eine sorgfältig geplante wissenschaftliche Expedition, um 115 Tage lang die globale Erwärmung zu studieren.

Am vergangenen Sonntag schon holte die Amundsen ihre letzten wissenschaftlichen Proben ein, musste den Kurs ändern. Das Schiff wurde umgeleitet, um kommerziellen Schiffen in der Hudson Bay den Weg durchs Eis zu bahnen. Laut Aussagen von Johnny Leclair, eines Vertreters der kanadischen Küstenwache, seien die gegenwärtigen Bedingungen in der betreffenden Region so schlimm wie seit 20 Jahren nicht: eisige Kälte und entsprechend dicke Eispanzer. Das gleiche Eis wurde dafür verantwortlich gemacht, »dass vergangene Woche zwei Eisbären bis in die besiedelten Gebiete gelangten«, so berichtete CBC News und ergänzte: »Ein höchst ungewöhnlicher Vorfall.«

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Da gegenwärtig nur zwei Eisbrecher in der arktischen Region zur Verfügung stünden, wobei die CCGS Pierre Radisson ihrerseits Versorgungsschiffe durch die Frobisher Bay eskortiert, habe laut Leclair die einzige Option darin bestanden, die Amundsen anzufordern. Nächste Woche sollen dann zwei weitere Eisbrecher auf Fahrt gehen, was der Amundsen wieder die Rückkehr zu ihrer Forschungsmission gestatten könne.

Martin Fortier, als Chef des Forschernetzwerks ArcticNet für die Koordination der wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Schiff zuständig, zeigte sich grundsätzlich wenig erfreut über den Zeitverlust: »Offensichtlich wirkt sich das für uns sehr wesentlich aus … . Das ist eine frustrierende Situation.« Allerdings sprach er im gleichen Atemzug auch von einem »Plan B«, wie er immer bei großen Expeditionen existiere. So würde die Arbeit dann mit einigen Umstellungen eben doch zu bewältigen sein.

Und was ist mit dem vielen Eis? Wie sogar auch die BBC berichtete, nahm das Eisvolumen der arktischen See seit dem Jahr 2013 um rund 33 Prozent zu. Von öffentlichen Geldern finanzierte Wissenschaftler erklären das Rekordeis hingegen schlichtweg als Anomalie. Andere Erkenntnisse, darunter auch Satellitendaten, ließen keine globale Erwärmung seit nunmehr rund 18 Jahren erkennen.

Der britische Journalist und Politiker Lord Christopher Monckton, der sich in den letzten Jahren wiederholt auch kontrovers zur Klimaentwicklung geäußert hat, stellt fest: »Für 222 Monate, seit dem Dezember 1996, gab es überhaupt keine globale Erwärmung.« Aktuelle Daten lieferten »einen neuen Rekordwert für die Pause: 18 Jahre und sechs Monate«, so ergänzt er.

Monckton ist aus verschiedenen Gründen umstritten. Aber vielleicht wäre es doch besser, sich öfters auch anzuhören, was umstrittene Zeitgenossen zu sagen haben, um nicht vollends im allgemeinen Einheitsbrei unterzugehen. Meinungsvielfalt ist zwar ein schönes Schlagwort, doch wo ist sie noch anzutreffen?

Der britische Querkopf weist zudem auf einen weiteren Umstand hin: Durch die Stagnation der Temperaturen liege die vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) im First Assessment Report von 1990 vorhergesagte Erwärmungsrate gegenüber den realen Werten nunmehr bereits um das 2,5-fache höher. Monckton spricht von »extremer Übertreibung«.

Bei der trotz weitgehender Einigkeit bestehenden Klima-Kontroverse darf natürlich auch die andere Seite nicht vergessen werden: nämlich die mächtigen Ölkonzerne, die keineswegs ein gesteigertes Interesse daran hegen, anthropogene Faktoren wie »fossile Energieträger« als Schuldige für einen weltweiten Temperaturanstieg zu identifizieren.

Die Fachzeitschrift Nature bezeichnete im Jahr 2001 die US-amerikanische Kohle- und Erdölindustrie als die primäre Quelle für Kritik an der allgemeinen Darstellung der Klimaforschung. Und die Union of Concerned Scientists (Vereinigung besorgter Wissenschaftler stellte klare Meinungsmanipulation durch den ExxonMobil-Konzern fest, wobei über mehrere Jahre hinweg eine Summe von etwa 16 Millionen US-Dollar geflossen sei, um 43 scheinbar unabhängige Organisationen im Sinne des Konzerns zu beeinflussen.

Gerade in diesem Jahr kam zudem heraus, dass Exxon sowie das Kohleunternehmen Southern Company und der US-Konzern Koch Industries die klimakritischen Forschungen des aus Malaysia stammenden US-amerikanischen Astrophysikers Willie Wei-Hock Soon mit insgesamt rund 1,2 Millionen US-Dollar unterstützten. Natürlich, seine Ergebnisse müssen deshalb nicht falsch sein. Schließlich sind auch die staatlich geförderten Forscher abhängig, eben von staatlichen Geldern, was sich ebenso auf ihre Resultate auswirken kann.

Die Dramaturgie der postulierten Erderwärmung scheint jedenfalls nicht ganz den realen Vorgaben zu entsprechen. Daten und Fakten werden vielfach manipuliert, wie es den jeweiligen Lobbyisten gerade passt, auch Wissenschaft ist bestechlich, und so fließen eben hohe Summen, um die Ergebnisse vermeintlich unabhängiger Forschung zu beeinflussen. Nun, das Eisen ist auf beiden Seiten heiß, mächtige Interessen sind im Spiel. Und genau unter diesen Vorbehalten wird man leider auch beide Seiten betrachten und ihnen mit gewisser Vorsicht begegnen müssen.

Was hier in Wirklichkeit stattfindet, ist ein regelrechter eigener Krieg. Lug und Trug sind auf dieser Ebene allerorten anzutreffen. Die Beispiele bestätigen nur, wie skrupellos finanzielle Interessen von allen Lagern durchgesetzt werden. Auf die ganz große Spielwiese schaffen es »die Guten« ohnehin nie. Was bleibt, ist ein reines Ganovenmonopoly.

Wer ehrlich ist, wird zumindest diese Situation attestieren und die verschiedenen Ergebnisse jeweils zur Diskussion stellen. Allerdings sprechen einige, offenbar auch wirklich unabhängig gewonnene Informationen dafür, dass die komplexe Situation gerade auch von kosmischen Faktoren bestimmt wird, die bei der Bewertung der Klimaentwicklung lange unterschätzt wurden und als Antagonisten einer Erderwärmung auftreten.

Übrigens: Nicht zum ersten Mal endet eine Forschungsreise zur globalen Erwärmung vorzeitig an polaren Eispanzern. 2013 leitete Chris Turney von der Universität New South Wales eine Expedition an Bord des unter russischer Flagge fahrenden, eisverstärkten Kreuzfahrtschiffes Akademik Shokalskiy in die Antarktis.

Zu Weihnachten 2013 geriet das Schiff in die Eisfalle, die Gruppe von Klimaforschern um Professor Turney wurde dann am 2. Januar 2014 mit Hubschraubern zu einem nahen australischen Eisbrecher transportiert, der zuvor vergeblich versucht hatte, zur Akademic Shokalskiy vorzudringen. Die 52 Wissenschaftler wurden alle gerettet.

Good Morning America meldete am 30. Dezember, der Eispanzer sei bis zu vier Meter dick. Die wiederum heftig umstrittene medienkritische US-Website mrc NewsBusters registrierte, dass seinerzeit in den Medien sehr oft lediglich von geretteten »Passagieren« oder sogar »Touristen« die Rede gewesen sei. In der öffentlichen Berichterstattung sei zu 98 Prozent auch unerwähnt geblieben, dass das im Eis gefangene Schiff zur Erforschung der Erderwärmung unterwegs war.

Die Forscher selbst betonten, das Eis schwinde infolge der Klimaänderung, türme sich aber eben in einigen Gebieten auf. Professor Turney stellte damals fest: »Wir sind in unserem eigenen Experiment stecken geblieben.« Bleibt nur noch hinzuzufügen: Diese Äußerung könnte vielleicht auch auf die gesamte Menschheit zutreffen!

Bildnachweis: »CCGS Amundsen« by Tatiana Pichugina - P1030361. Licensed under CC BY 2.0 via Wikimedia

QUELLE: http://info.kopp-verlag.de

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Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Bertolt Brecht


24. Jul 2015 17:14
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