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 Sturmtief "Egon" zog über Deutschland... 
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Beitrag Sturmtief "Egon" zog über Deutschland...
Sturmtief "Egon" zog über Deutschland - Erwartete starke Schneefälle blieben aus !!!

Das Sturmtief "Egon" ist in Teilen Nordrhein-Westfalens angekommen - allen Vorwarnungen zum Trotz zunächst aber ohne Schneemassen im Tiefland. Einige Unfälle mit Blechschäden, meldete die Polizei in NRW. Am Morgen hob der Wetterdienst die Unwetterwarnung weitgehend auf.

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Neben Sturmböen brachte "Egon" lediglich in einigen Gebieten wie dem Münsterland Schnee, in Höhenlagen wie dem Bergischen Land und in der Eifel liegt eine geschlossene Schneedecke. Schnee gab es auch im Sauerland und im Siebengebirge. Der Deutsche Wetterdienst hob seine Unwetterwarnung vor starkem Schneefall für weite Teile von NRW am Morgen auf. Nur im Bergischen Land könne es noch ein wenig stärker schneien, sagte Meteorologe Thomas Gerwin. "Aber wo es den dicken Berufsverkehr gibt, da ist das Thema Schnee durch."

Am Morgen kam es in ganz NRW zu Verkehrsbehinderungen. Eine Übersicht:

Landesweit wurden der Landesleitstelle Verkehr in Duisburg bis 10 Uhr 310 witterungsbedingte Verkehrsunfälle bekannt. Dabei wurden sieben Menschen schwer verletzt, weitere 27 kamen mit leichten Verletzungen davon, wie eine Sprecherin berichtete.
Die A30 musste bei Rheine in Richtung Niederlande gesperrt werden, weil sich auf verschneiter Straße ein Lastwagen quergestellt hatte. Verletzt wurde niemand.
Bis zum frühen Morgen war der Zugverkehr normal unterwegs, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn mitteilte. Im Münsterland (bei Gronau/Enschede) mussten mehrere umgeknickte Bäume von den Gleisen entfernt werden. Auch bei Bonn störte ein umgestürzter Baum den Regionalverkehr. Im Raum Aachen und in der Eifel kommt es in Teilen zu Verspätungen wegen eingeschneiter Sensoren an Bahnübergängen.
Im Hauptbahnhof Düsseldorf gab es am Freitagmorgen gegen 5.30 Uhr eine Oberleitungsstörung, weshalb einige Züge erst mit einer halben Stunde Verspätung losfahren konnten. Auch die Bahnstrecke Köln-Siegen war in der Nacht wegen einer Oberleitungsstörung nicht befahrbar. Inzwischen läuft der Betrieb aber an beiden Orten wieder normal.
Im Bergischen Land liegt Schnee. Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) hatte den Frühbetrieb eingestellt. Von 4 bis 8 Uhr rollte kein Bus. Mit drei Einsatzfahrzeugen hatte die RVK es versucht, die waren aber steckengeblieben. Seit 9.30 Uhr werden die Busse nun wieder rausgeschickt. Ein Bus rutschte im Ortsteil Wermelskirchen-Hufe gegen ein Halteschild. Schaden: eine kaputte Busscheibe.
Nach starken Schneefällen sperrte die Polizei die A4 bei Engelskirchen in Richtung Olpe. Mehrere Lastwagen mit Sommerreifen hatten sich an Steigungsstrecken festgefahren. Die Sperrung sollte bis zum Mittag dauern.
Am Flughafen Düsseldorf kommt es laut einer Unternehmenssprecherin am Freitagmorgen weder zu Ausfällen noch zu Verspätungen. Alle Maschinen starten und landen wie geplant. "Hier ist alles grün", sagte ein Sprecher. Auch am Flughafen Köln-Bonn läuft der Betrieb weitesgehend normal. Es komme nur zu kleinen Verzögerungen wegen des schlechten Wetters, sagte eine Sprecherin. Der Winterdienst sei auf dem Gelände des Flughafens im Einsatz.

Eltern können entscheiden, ob Kinder schulfrei haben:

Bei extremen Witterungsverhältnissen, wie zum Beispiel starker Schneefall oder Eisglätte, können Eltern entscheiden, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist. In jedem Fall müsse aber die Schule informiert werden. So heißt es auf der Seite des Schulministeriums. "Jede Bezirksregierung kann das selbst entscheiden, aber die Anweisung gilt NRW-weit", sagte Christoph Söbbeler von der Bezirksregierung Arnsberg (u.a. Bochum, Herne, Dortmund) der WAZ.

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Wind fegt mit Orkanstärke über das Saarland und Rheinland-Pfalz:

Im Saarland und in Rheinland- Pfalz fegte der Wind teils mit Orkanstärke über das Land und entwurzelte Bäume. Es kam zu Verkehrsbehinderungen und Stromausfällen. "Wir haben seit Mitternacht massive Probleme mit dem Sturm", sagte ein Sprecher des Lagezentrums in Saarbrücken am frühen Freitagmorgen.

Auch in Hessen brachte "Egon" Sturm. "Wir haben schon um die 50 Einsätze wegen umgestürzten Bäumen und Gegenständen, die auf die Fahrbahn geflogen sind", sagte ein für den Bereich Südhessen zuständiger Polizeisprecher am frühen Freitagmorgen in Darmstadt.

Am Flughafen in Frankfurt sind wegen des starken Winds under Schneefälle bislang 120 Flüge gestrichen worden. Das sagte ein Sprecher der Betreibergesellschaft Fraport. Mit weiteren Annullierungen sei zu rechnen. Bei der Lufthansa, die in Frankfurt ihren Heimatflughafen betreibt, fielen über den Tag bislang 80 Verbindungen aus.

Auf einigen Bahngleisen sorgte das Unwetter ebenfalls für Probleme: Die Strecken Gießen-Frankfurt und Darmstadt-Bensheim mussten in den frühen Morgenstunden gesperrt werden, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn.

Bis zu 30 Zentimeter Schnee in Lagen von 400 bis 600 Metern möglich:

Das Tief bringt wohl auch weiter Sturmböen und Schnee so wie im Münsterland und in Niedersachsen: Bis zu 30 Zentimeter Schnee innerhalb von sechs Stunden seien in Lagen von 400 bis 600 Metern möglich, erwartete Meteorologe Adrian Leyser vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Bis Freitagmittag sollte "Egon" dann in Richtung Polen weiterziehen.

Bei nassem Schnee und starkem Wind könnten erneut Stromleitungen und Bäume umknicken. "Das ist eine sehr gefährliche Kombination", sagte Leyser. Von Nordrhein-Westfalen bis ins nördliche Sachsen-Anhalt seien daher massive Verkehrsbehinderungen möglich.

In der Mitte, im Süden und an der Nordsee seien am Freitag Sturmböen möglich, die auf Bergen sogar Orkanstärke erreichen können. Dort erwartete der DWD Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 110 Kilometern pro Stunde.

Unfälle durch Schnee und glatte Straßen schon am Donnerstag:

Am Wochenende dürften vor allem im Hochland winterliche Bedingungen herrschen. Doch der starke Wind könnte Wintersportlern und Spaziergängern auch dann noch den Spaß verderben.

Bereits am Donnerstag hatten Schnee und glatte Straßen in Teilen Deutschlands den Verkehr erschwert. Bei Unfällen in Bayern kamen drei Menschen ums Leben. Auch in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern gab es witterungsbedingte Unfälle.

QUELLE: https://de.sott.net

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Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Bertolt Brecht


13. Jan 2017 18:40
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