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 Hitzewelle in Pakistan zählt zu einem seltenen Wetter... 
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Beitrag Hitzewelle in Pakistan zählt zu einem seltenen Wetter...
Hitzewelle in Pakistan zählt zu einem seltenen Wetterphänomen (Videos) !!!

Die Lage in Pakistan wird immer dramatischer. Durch die Folgen der Hitzewelle starben in den vergangenen Tagen alleine in Karatschi mehr als 780 Menschen. Für viele gläubige Muslime hat sich die Situation noch verschärft, seitdem der Fastenmonat Ramadan begonnen hat.

Seit Tagen herrschen in der 20-Millionenen-Metropole Karaschi Temperaturen um die 45 Grad. Die Situation für die Menschen hat sich noch verschärft, seit am Freitag der Fastenmonat Ramadan begonnen hat. Denn gläubige Muslime dürfen dann von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang weder Essen noch Trinken. „Wir mussten meinen Onkel ins Krankenhaus bringen“, erzählt dieser junge Mann. „Er hat den ganzen Tag gefastet in der Hitze und ist dann zusammengebrochen.“

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Inzwischen haben renommierte Kleriker die Gläubigen dazu aufgerufen, das Fasten einzustellen, wenn sie die Hitze nicht ertragen. Der Koran erlaube dies ausdrücklich allen Schwachen, Alten und Kranken, wenn das Fasten der Gesundheit schade.

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Permanent fällt der Strom aus

Die Provinzregierung hat außerdem einen Feiertag ausgerufen, damit die Menschen zu Hause bleiben können. Doch auch dort ist es schwer, der Hitze zu entkommen. „Keiner weiß, wann es mal Elektrizität gibt. Dauernd fällt der Strom aus, keiner kann einem sagen, wann er wieder da ist. Das macht alles noch schlimmer“, sagt dieser Mann. „Gerade eben habe ich einen Toten gesehen. Und als ich die Familie fragte, was passiert ist, sagten sie: Ihr Vater ist gestorben, weil kein Krankenwagen kommen konnte. Das sind die Bedingungen, unter denen wir leben müssen.“

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Mindestens acht Stunden am Tag fällt der Strom aus. Wegen der Hitze und des Ramadan ist es noch schlimmer, wenn zum Fastenbrechen am Abend in praktisch allen Haushalten gleichzeitig gekocht wird, Klimaanlagen und Ventilatoren angestellt werden. Dann fallen auch die Pumpen für die Wasserversorgung aus. „Für diese ganze Krise ist doch die Regierung verantwortlich“, sagt dieser Einwohner von Karatschi. „Den Häusern wird doch der Strom abgestellt. Und auf dem Markt gibt es auch keine Eisblöcke zu kaufen. Vor allem die alten Leute sterben wegen der Hitze. Aber die Regierung denkt gar nicht daran, irgendetwas zu tun.“

Video:

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Angst vor Ausbreitung von Seuchen

Inzwischen hat Ministerpräsident Sharif Notfall-Maßnahmen angeordnet. In den überfüllten Kliniken sollen spezielle Einheiten zur Versorgung der Hitze-Opfer eingerichtet werden. Urlaubstage für Ärzte und Pflegepersonal wurden gestrichen und die Arzneimittelvorräte aufgestockt. Soldaten wurden für den Hilfseinsatz abkommandiert. Mohammad Kashif von der Hilfsorganisation Edhi: „Hunderte sind schon wegen der Hitze gestorben. Wir sagen den Angehörigen, die sollen die Toten so schnell wie möglich begraben. Sonst steigt die Gefahr, dass sich auch noch Seuchen ausbreiten.“

Immerhin macht inzwischen die Wettervorhersage den Menschen in der Region ein bisschen Hoffnung – vorübergehend, jedenfalls. Mohammed Ajmal Shad vom staatlichen meteorologischen Institut: „Der Monsun wird schon bald einsetzen. Und der Regen wird dann auch dafür sorgen, dass die Temperaturen sinken. Aber wenn der abgezogen ist, befürchten wir, dass es zum Wochenende wieder heißer wird.“ Es handele sich um ein seltenes Wetterphänomen, erklärte der Meteorologe.

Video:

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Der pakistanische Wetterdienst hatte für Dienstagabend den lang erwarteten Regen der Vormonsunzeit angekündigt. Die Gewitterschauer erreichten aber nur die nördlichen und mittleren Teile des Landes. Erst im April und Mai starben bei einer Hitzewelle in Pakistans Nachbarland Indien knapp 2500 Menschen.

QUELLE: http://www.pravda-tv.com/

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Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Bertolt Brecht


24. Jun 2015 19:03
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